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Räumliche Koordination der Versorgung mit Wärme und Kälte sicherstellen

Die kommunale Energieplanung ist eine wichtige Grundlage für die Umsetzung der 2000-Watt-Ziele im Gebäudebereich. Sie beurteilt den künftigen Energiebedarf und das Angebot an erneuerbaren Energien und Abwärme. Sie legt die anzustrebende Entwicklung der Energieversorgung und der Energienutzung fest und bezeichnet die notwendigen Mittel und Massnahmen.

Der Fokus der Energieplanung liegt auf einer sicheren, wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Versorgung mit Wärme und Kälte. Wichtige Elemente sind der Ausbau der Fernwärmeversorgung, die koordinierte Nutzung von Grund- und Seewasser mit Energieverbunden und der Ersatz von Feuerungsanlagen durch Wärmepumpen. Eine zentrale Aufgabe der Energieplanung ist die räumliche Koordination der leitungsgebundenen Versorgung mit Fernwärme, Energieverbunden und Gas.

Die Energieplanung hat einen Planungshorizont von 15 Jahren. Im Sinne einer rollenden Planung wird sie laufend aktualisiert. Für den Stadtrat, die Verwaltung und die städtischen Energieversorgungsunternehmen ist die Energieplanung verbindlich. Für Hauseigentümerschaften hat sie keine rechtlichen Auswirkungen. Der Grundsatz der freien Wahl unter den am Standort verfügbaren Energieträgern bleibt bestehen. 

Aktualisiert und auf 2000-Watt-Gesellschaft ausgerichtet

Unter der Leitung des Energiebeauftragten hat die Stadt Zürich ihre Energieplanung in den letzten zwei Jahren vollständig überarbeitet und auf die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft ausgerichtet. Die überarbeitete Energieplanung wurde vom Stadtrat Ende 2016 beschlossen und von der kantonalen Baudirektion im Frühjahr 2017 genehmigt. Sie umfasst einen Planungsbericht, einen Massnahmenkatalog, die Energieplankarte und thematische Karten, aus denen hervorgeht, wie die Versorgung und Nutzung von Energie räumlich koordiniert wird. Die übergeordneten Ziele der Energieplanung sind im Masterplan Energie der Stadt Zürich festgelegt. 

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