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Medienmitteilungen

Der Stadtrat von Zürich, Finanzdepartement

10. Juli 2019

Liegenschaftentausch mit Genossenschaft GEWOBAG

Stadtrat will Land in Seebach erwerben und Grundstücke in Wettswil abgeben

Die Baugenossenschaft GEWOBAG möchte von der Stadt zwei Grundstücke in Wettswil a. A. erwerben, um Alterswohnungen zu bauen. Im Gegenzug würde sie der Stadt ein Grundstück in Seebach verkaufen. Diese könnte darauf im Rahmen einer Arealüberbauung 46 Wohnungen erstellen. Der Entscheid über das Tauschgeschäft liegt beim Gemeinderat.

Die Gewerkschaftliche Wohn- und Baugenossenschaft GEWOBAG ist Eigentümerin eines Grundstücks an der Rümlangstrasse 85–91 in Zürich Seebach. Es grenzt an eine städtische Baulandparzelle. Zusammen sind die beiden Grundstücke flächenmässig gross genug für eine Arealüberbauung. Die GEWOBAG ist bereit, ihr Grundstück, auf dem heute ein Wohn- und Gewerbehaus steht, der Stadt für 10,05 Millionen Franken zu verkaufen. Im Rahmen einer Arealüberbauung liessen sich darauf 46 Wohnungen erstellen, ohne Arealbonus wären es 39 Wohnungen. Im Gegenzug möchte die Genossenschaft für insgesamt 13,73 Millionen Franken zwei städtische Grundstücke in der Gemeinde Wettswil a. A. erwerben, um dort 64 Alterswohnungen bauen zu können. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, das Tauschgeschäft zu genehmigen.

Alterswohnungen nach dem Prinzip der Kostenmiete vermieten

Mit dem Kauf der beiden Parzellen in Wettswil verpflichtet sich die Genossenschaft unter anderem, dem Sozialdepartement der Stadt Zürich 23 Wohnungen auf Stadtgebiet zur Verfügung zu stellen, die Alterswohnungen nach dem Prinzip der Kostenmiete zu vermieten und bei der Belegung die Bestimmungen der Stadt Zürich einzuhalten.

Die GEWOBAG wurde 1943 durch die Zürcher Sektion der Gewerkschaft SMUV gegründet, die sich später mit anderen Gewerkschaften zur Gewerkschaft Unia zusammenschloss. Sie verfügt in der Stadt Zürich und in sechs Agglomerationsgemeinden über rund 2000 gemeinnützig bewirtschaftete Wohnungen. In Zürich ist sie Baurechtsnehmerin zweier städtischer Grundstücke in Höngg und Altstetten mit insgesamt 286 Wohnungen.

Thema: Wohnen

Organisationseinheit: Stadtrat, Finanzdepartement