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Stadt erleichtert mehr Jugendlichen den Start in die Berufswelt

Medienmitteilung

Die Jugendarbeitslosigkeit infolge der Coronakrise betrifft auch die Lernenden der Stadt Zürich. Der Stadtrat baut deshalb das Berufserfahrungsjahr erneut aus. Der Gemeinderat hat den Antrag des Stadtrats bewilligt, befristet auf ein Jahr 20 zusätzliche Stellen für betroffene Jugendliche zu genehmigen.

15. Juli 2021

Die Jugendarbeitslosigkeit bewegt sich noch immer auf hohem Niveau. Diesem Trend, von dem auch die aktuell 444 Lehrabgängerinnen und -abgänger der Stadtverwaltung betroffen sind, will der Stadtrat entgegenwirken. 

Das Berufserfahrungsjahr wird per 1. September 2021 erneut um 20 auf 50 befristete Vollzeitstellen aufgestockt. Dies hat der Gemeinderat auf Antrag des Stadtrats in der ersten Serie der Nachtragskredite 2021 bewilligt. Bereits 2020 ist das Berufserfahrungsjahr ausgebaut worden, und es hat sich gezeigt, dass dieser Schritt richtig war, denn alle 50 Stellen konnten besetzt werden.

Grundsätzlich soll mit dem Berufserfahrungsjahr der Anteil stellensuchender Lehrabgängerinnen und -abgänger gesenkt, ihnen erste Berufserfahrung ermöglicht und damit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert werden. Der Gemeinderat hatte das Berufserfahrungsjahr 2012 eingeführt und die damit verbundenen Betriebskosten von jährlich rund 1,69 Millionen Franken für die Folgejahre genehmigt (GR Nr. 2011/285).

«Der Ausbau des Berufserfahrungsjahres für stellensuchende Jugendliche hat sich bewährt», sagt Stadtrat Daniel Leupi, Vorsteher des Finanzdepartements. «Um die anhaltenden Auswirkungen der Coronakrise zu mildern, bietet die Stadt Zürich als grösste Lehrstellenanbieterin im Kanton Zürich nun erneut zusätzliche Chancen.»

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