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Publikationen & Broschüren

Juli 2019

Persönlich-Kolumne: Sie machen das Unmögliche möglich

Publikation im Tagblatt der Stadt Zürich

Daniel Leupi, Vorsteher des Finanzdepartements
Daniel Leupi, Vorsteher des Finanzdepartements

Im Leben jedes Stadtratsmitglieds gibt es Menschen, ohne die unsereins nicht funktionieren könnte: Natürlich die Partnerin oder der Partner, die Familie sowie der Freundeskreis, privat wie politisch. Von den Mitarbeitenden sind auch mehrere unverzichtbar. Nur wenige arbeiten aber so eng mit den Stadträtinnen und Stadträten zusammen wie die Assistentinnen (der eine Mann neben den acht Frauen ist hier mitgemeint).

Da meine Assistentin beim Erscheinen der nächsten Kolumne in den verdienten Ruhestand gegangen sein wird, ist es Zeit für eine Würdigung. Für alle Assistentinnen, aber für sie speziell.

Assistentinnen könnten folgenden Spruch erfunden haben: «Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger». Sie spüren, dass Chef oder Chefin nicht den besten Tag hat, bevor er oder sie es selber merkt. Sie denken über mehrere Anlässe hinweg, damit der Laden läuft. Sie quetschen das letzte aus der stadträtlichen Agenda heraus, damit an einem schon total ausgebuchten Tag eine kurzfristige, superdringende Besprechung noch stattfinden kann. Und gleichzeitig schaufeln sie uns so viele Zeitfenster wie möglich frei. Sie bleiben unerschütterlich wie das Gotthard-Massiv, wenn jemand am Telefon ausrastet, weil er oder sie für ein Privatanliegen nicht umgehend einen Vieraugentermin beim Stadtrat erhält. Den gordische Knoten? Trennen sie mit links! Das Ei des Kolumbus? Nichts leichter als das! Und meine hat einen so liebenswerten Humor, dass auch in strübsten Zeiten das Lachen nicht zu kurz kommt.

Kurz: Es gibt kein Stadtratsleben ohne Assistentin, meine bisherige hat bald – leider, aber mehr als wohlverdient – eines ohne Stadtratsorganisationsstress. Merci für die tolle Arbeit!

Daniel Leupi 
Vorsteher des Finanzdepartements

2018 in zwölf Meldungen aus dem Nachrichtenticker.
+ Januar: Die erste Ausgabe des digitalen Magazins «Republik» geht online + Februar: XXIII. Olympische Winterspiele in Südkorea. + März: NoBillag-Abstimmung und Gemeinderats- und Stadtratswahlen + April: Die ZSC-Damen und Herren gewinnen je den Schweizer-Meister-Titel + Mai: Pfarrer Sieber stirbt hochbetrauert 91-jährig. + Juni: Die Globus-Krawalle jähren sich zum 50. Mal. + Juli: Die Stadt Zürich feiert das 125-Jahr-Jubiläum der ersten Stadterweiterung. + August: Das Rettungsschiff «Aquarius» darf erst nach tagelangem Tauziehen in Malta anlegen, nachdem sich mehrere Länder bereit erklärt haben, die Flüchtlinge aufzunehmen. + September: Erdbeben/Tsunami auf Sulawesi in Indonesien. Der Gemeinderat bewilligt humanitäre Hilfe. + Oktober: Der Hitzesommer geht mit einem goldenen Herbst zu Ende. + November: Die Stadtzürcher Stimmbevölkerung sagt mit 54 Prozent Ja zu Fussballstadion und Wohnbauten auf dem Hardturm-Areal. + Dezember: Dem Bundesrat gehören endlich wieder drei Frauen an. +
Diese Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch darauf, repräsentativ zu sein. Und die Liste beinhaltet auch nicht, was Sie, liebe Leserinnen und Leser, privat und beruflich 2018 alles erlebt haben. Aber sie erinnert daran, dass wir in einer Welt voller Herausforderungen und Fragestellungen leben – mit durchaus schönen Momenten zwischendurch. Das wird 2019 nicht anders sein. Ich wünsche Ihnen im Jahreswechsel geruhsame Momente und viel Erfreuliches für 2019.

Departement: Finanzdepartement