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Strategie-Schwerpunkt «Digitale Stadt»

«Digitale Stadt»

Mit dem Strategie-Schwerpunkt «Digitale Stadt» verstärkt und beschleunigt der Stadtrat die Digitale Transformation in der Stadtverwaltung. Der SSP «Digitale Stadt» will notwendiges Know-how vermitteln, technologische Hürden abbauen, organisatorische Synergien aufzeigen, Wissensaustausch und Netzwerke stärken, sowie bestehende Projekte unterstützen und geplante Vorhaben ermöglichen. 

Der Strategie-Schwerpunkt «Digitale Stadt» gliedert sich in sechs Themenkreise:

Digitalisierung gegenüber externen Anspruchsgruppen

Die Online-Services für Bevölkerung und Unternehmen sollen weiter ausgebaut, die Services von «Mein Konto» erweitert werden. Dazu gehört unter anderem ein Cockpit für steuerpflichtige Personen, welches mit Funktionen wie der Übersicht über den Stand der eigenen Steuern, Zahlungsoptimierungen, individuelle Steuerberechnung oder Scanning und Upload von Belegen den Umgang mit Steuern transparenter und planbarer macht. Neu sollen in «Mein Konto» auch Services für Unternehmen angeboten werden. Weitere Online-Angebote sind in Zusammenarbeit mit städtischen Dienstabteilungen in Planung und Realisation.

In den Schulen wird die IT-Infrastruktur erweitert. Der Rollout persönlicher Geräte (Tablets) für die 5. und 6. Primarklassen wird abgeschlossen und die Grundlagen für den Einsatz privater Geräte werden realisiert.

Digitalisierung stadtinterner Prozesse

Im Rahmen des SSP «Digitale Stadt» soll u. a. mit dem Vorhaben «Digitaler Posteingang» der physische Posteingang (Briefpost) der Stadtverwaltung digitalisiert werden. Die interne Zustellung, allfällige Freigabe, Weiterleitung der Briefe wird in der Folge medienbruchfrei umgesetzt. 

Mit den SharePoint-Arbeitsräumen ist kollaboratives Arbeiten in der Stadt Zürich bereits möglich. Die digitale Zusammenarbeit soll im Rahmen des SSP «Digitale Stadt» erweitert und die mobile Zusammenarbeit erleichtert werden.

ewz ist in Zusammenarbeit mit der OIZ dabei, für IoT-Anwendungen ein eigenes stadtweites Netz aufzubauen. Im Rahmen des SSP «Digitale Stadt» soll das Netz ausgebaut und ein stadtweit nutzbarer IoT-Service aufgebaut werden. 

Das räumliche Abbild der Stadt Zürich: der «Digitale Zwilling»

Der «Digitale Zwilling» ist ein digitales, räumliches Abbild der Stadt Zürich. Darin lassen sich Geodaten dreidimensional visualisieren. Ausgehend vom bestehenden digitalen 3D-Stadtmodell wird eine Plattform geschaffen, welche die ortsbezogene Kollaboration mit internen und externen Anspruchsgruppen ermöglicht. Sie unterstützt die effiziente Abwicklung von Bauvorhaben, die Darstellung und Diskussion städtebaulicher Zukunftsszenarien und die Mitgestaltung des öffentlichen Raumes. Der Ausbau erfolgt schrittweise durch Geomatik + Vermessung mit Unterstützung des Amts für Städtebau.

Weiterentwicklung von Open Government Data

Ein einfacher Zugang und die freie Verwendung von Verwaltungsdaten ohne spezifische Schutzbedürfnisse (Open Government Data; kurz OGD), gehört zur Basisinfrastruktur einer digitalen Stadt. OGD soll sich nach dem Grundsatz «Open by Default» weiterentwickeln. Das Konzept dazu erarbeitet Statistik Stadt Zürich.

Sichere Daten und Identitäten

Eine mit den beteiligten D/DA zu entwickelnde, stadtweit gültige Governance regelt den Umgang mit Daten bzgl. Eigentum, Verantwortung, Ablage, Verwendung, Weitergabe und Veränderung. Mit dem Aufbau eines «Identity and Access Management»-Systems sollen stadtinterne Identitäten, welche durch Cloud-Vorhaben die städtische Umgebung verlassen, sicher verwaltet werden können. 

Digitalisierungskompetenzen in der Stadt Zürich aufbauen

Der SSP «Digitale Stadt» will die Digitalisierungskompetenz und das IT-Anwendungswissen unter den städtischen Mitarbeitenden in der Stadt Zürich aus- und aufbauen. Damit soll die tägliche Arbeit mit IT-Anwendungen erleichtert und die Potenziale der Digitalisierung in der Stadt Zürich festgestellt und genutzt werden.

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