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Passwörter

Weshalb sind Passwörter so wichtig?

Passwörter sind die Schlüssel zu Ihren persönlichen Daten! Gelingt es einem Hacker, Ihr Passwort zu knacken, hat er auf alle Systeme und Daten Zugriff, auf denen Sie Zugangsberechtigung haben. Zudem kann er sich als Sie ausgeben (sogenannter Identitätsdiebstahl). Deshalb:

  • Schreiben Sie Passwörter am besten gar nicht auf, oder bewahren Sie sie nur an einem geschützten Ort auf.
  • Speichern Sie keine Passwörter für eine automatische Anmeldung.
  • Geben Sie Ihre Passwörter gar niemandem bekannt: Weder Büronachbarn noch Systemverantwortlichen oder Verwandten und auch nicht per Telefon oder E-Mail (Gefahr: Mögliche Phishing-Attacken).
  • Wechseln Sie Initialpasswörter beim ersten Gebrauch.
  • Benutzen Sie verschiedene Passwörter für unterschiedliche Anwendungen (z.B. Passwörter für Internet-Zugang und WebMail-Zugriff).
  • Verwenden Sie geschäftlich und privat andere Passwörter.
  • Teilen Sie keine Passwörter innerhalb eines Arbeitsteams, z.B. für E-Mail-Zugriff bei Ferienabwesenheit oder Stellvertretung innerhalb des Team. Für solche Anwendungsfälle können dediziert Zugriffsberechtigungen zugewiesen werden.
     

Wie ist ein starkes Passwort aufgebaut?

Wie lang sollte ein Passwort sein und aus was für Zeichen sollte es bestehen? Ein gutes Passwort besteht heutzutage aus mindestens 8 Zeichen. Was ist der Grund?
Je kürzer ein Passwort ist, desto einfacher wird es für ein Hackerprogramm, dieses zu knacken und desto schneller hat ein Hacker unberechtigten Zugriff auf Ihre Daten.
Werden für die Passwortbildung mindestens 8 Zeichen sowie Gross- und Kleinbuchstaben, Ziffern (0-9) und Sonderzeichen (z.B. ?;*:+) verwendet, wird die Zeit, die ein Passwortcracker benötigt, um Jahre erhöht.


Ein gutes Passwort besteht zudem NICHT aus Namen, Geburtstagen, Auto- oder Telefonnummern, denn solche Informationen sind leicht eruierbar. Auch sollten im Passwort keine Begriffe aus Wörterbüchern kommen, da sonst Hacker das Kennwort mit sogenannten Wörterbuchattacken viel schneller knacken können.
 

Tipps zum Bilden von Passwörtern

  • Verwenden Sie von einem nur Ihnen geläufigen Satz die ersten Buchstaben jedes Wortes. Beispiel: „Zürich gewinnt 2:1 gegen Basel“: Passwort: ZHg2:1gB
  • Ersetzen Sie den Buchstaben „i“ durch das Ausrufezeichen „!“ oder die Zahl „1“
  • Ersetzen Sie den Buchstaben „o“ durch die Ziffer „0“ oder durch Klammern „()“
  • Ersetzen Sie das Wort „und“ durch das Zeichen „&“ oder „+“

Passwort überprüfen

Ist Ihr gewähltes Passwort stark genug? Mit Hilfe des nachfolgenden Links können Sie die Qualität von Passwörtern überprüfen.

https://passwortcheck.datenschutz.ch/


Wir empfehlen Ihnen dringend, keine echten, produktiven Passwörter einzugeben. Machen Sie Eingaben, deren Aufbau und Struktur Ihrem echten Passwort ähnlich sind!
 

Passwort ändern

Durch das regelmässige Ändern wichtiger Passwörter wird die Zeitspanne verkürzt, während der jemand ein ausgehorchtes Passwort missbrauchen kann.

  • Ändern Sie deshalb Passwörter regelmässig, insbesondere auch jene von Anwendungen, die eine Änderung nicht automatisch anfordern.
  • Wechseln Sie Passwörter sofort bei Verdacht auf Missbrauch
  • Ein geändertes Passwort muss sich massgeblich vom vorherigen unterscheiden. Also nicht einfach die Zahl am Ende des Passworts ändern und den Rest gleich lassen, sondern ein neues Passwort erfinden.

Passwort vergessen?

Es geht uns allen so: Passwörter, die wir nicht regelmässig verwenden, vergessen wir leicht. Seien Sie in einem solchen Fall unbesorgt, denn es ist keine Schande, Passwörter zu vergessen. Die heutigen Systeme sind alle mit technischen und/oder organisatorischen Massnahmen ausgerüstet, um vergessene Passwörter zurückzusetzen.


Sollten Sie im geschäftlichen Alltag mit einer Vielzahl von Passwörtern zu tun haben, kann ein sicherer Passwortspeicher helfen (z.B. das OpenSource Produkt KeePass Password Safe).

Weitere Informationen