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Sicher im Internet

Surfen im Internet

Wenn Sie im Internet surfen, hinterlassen Sie an vielen Orten Spuren:

  • Information über verwendeten Browser, besuchte Internet-Seiten, IP-Adressinformationen, Datum/Zeit, etc. werden durch Internet-Provider gespeichert.
  • Bei Registrierungen auf Webseiten müssen Sie Benutzerinformationen (Name, Passwort) und mindestens eine E-Mail-Adresse, allenfalls auch noch zusätzliche Adressinformationen angeben.
  • Daten zu besuchten Seiten (Grafiken, HTML-Seiten) werden in temporären Speichern auf Ihrem PC abgelegt.
Diese Spuren können durch berechtigte Personen ohne grossen Aufwand verfolgt werden. Durch Anpassen Ihres Surfverhaltens können Sie diese Spuren zwar nicht vermeiden aber zumindest reduzieren:
  • Nutzen Sie das Internet nur für seriöse Zwecke, besuchen Sie keine Websites mit anstössigem oder strafrechtlich relevantem Inhalt.
  • Sind Sie zurückhaltend mit der Angabe von privaten Daten. Achten Sie darauf, ob verschlüsselte Verbindungen (erkenntlich durch https:// statt http://) eingesetzt werden.
  • Verwenden Sie wenn möglich Freemail-Adressen (z.B. Hotmail, Yahoo, GMX, etc.), wenn Sie in Internet-Foren, Newsletters, usw. eine E-Mail-Adresse angeben müssen.
  • Löschen Sie regelmässig die lokal gespeicherten temporären Dateien (im Internet Explorer über das Menü Extras - Internetoptionen - Allgemein - Löschen).

Wenn Sie im Internet einkaufen

Das Online-Shopping bietet heute eine gute Alternative zum üblichen Einkauf im Warenhaus oder im Laden um die Ecke.

Doch Vorsicht: Das Einkaufen im Internet ist nicht nur praktisch und komfortabel. Es birgt auch eine Reihe von Sicherheitsrisiken. So sollten Sie beispielsweise darauf achten, dass der besuchte Online-Shop über aktuelle Verschlüsselungstechniken verfügt, damit die eingegebenen Daten nicht von Dritten eingesehen werden können.
Mehr Information und Tipps zum Thema "Einkaufen im Internet" und "Online-Shopping" finden Sie auch auf der Seite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik.

Tipps zum E-Banking

Seien Sie beim Einsatz von E-Banking gut vorbereitet:

  • Starten Sie den Internet-Browser neu und halten Sie keine zusätzlichen Verbindungen zum Internet offen.
  • Geben Sie die Adresse Ihrer Bank stets von Hand ein, verwenden Sie keine Favoriten-Links. Folgen Sie keinesfalls Links in E-Mails.
  • Wählen Sie ein schwer zu erratendes Passwort und wechseln Sie dieses regelmässig.
Halten Sie während einer E-Banking-Session die Augen offen:
  • Kontrollieren Sie, ob die Verbindung verschlüsselt ist (https://..., resp. Schlosssymbol geschlossen).
  • Überprüfen Sie anhand des Zertifikats (Doppelklick auf Schlosssymbol) die Authentizität der besuchten Webseite.
  • Beachten Sie allfällige Fehlermeldungen oder Warnhinweise und kontaktieren Sie im Zweifelsfall Ihr Finanzinstitut.
Hinterlassen Sie nach dem E-Banking keine Spuren:
  • Beenden Sie die E-Banking-Sitzung mit der dafür vorgesehenen Funktion "Abmelden", "Logout" oder "Beenden".
  • Löschen Sie nach der E-Banking-Sitzung die temporären Internetdateien Ihres Webbrowsers (z.B. Internet Explorer: Menü Extras/ Internetoptionen/ Dateien löschen).
 

Teilnahme an sozialen Netzwerken wie XING, Facebook, MySpace, etc.

Soziale Netzwerke haben in den letzten Tagen eine bisher nicht gekannte Aufmerksamkeit erlebt. Es gibt soziale Netzwerke, deren primäres Ziel geschäftlichen Hintergrund hat (z.B. Vermittlung von Geschäftskontakten) und andere, die mehrheitlich für privaten Zweck (z.B. Austausch von Fotos) genutzt werden. Gemeinsam ist allen Netzwerken, dass persönliche Informationen (private Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Fotos, etc.) gespeichert werden. Diese werden dann - abhängig von den vorgenommenen Einstellungen - anderen Personen zur Einsicht freigegeben.

Für die Registrierung in sozialen Netzwerken ist kein Identitätsnachweis erforderlich. Damit kann sich im Prinzip jedermann als eine andere Person ausgeben und durch diese Vortäuschung einer falschen Identität allenfalls an vertrauliche Daten gelangen oder Drittpersonen zu bestimmten Aktionen bewegen.

Beim Speichern, Veröffentlichen und Freigeben privater Daten, Informationen und Aktivitäten ist deshalb Zurückhaltung angesagt. Akzeptieren Sie auch nur Kontakte zu Personen, bei denen Sie sicher sind, um wen es sich handelt.

Termine planen mit Doodle, Moreganize, etc.

Haben Sie selbst schon eine dieser Internet-Anwendungen verwendet, um einen passenden gemeinsamen Termin für eine Besprechung zu finden? Oder vielleicht wurden Sie zur Eingabe Ihrer möglichen Daten gebeten?

Die Anbieter dieser Dienste sorgen zwar durch verschiedene Massnahmen dafür, dass Dritte nicht unbefugt auf fremde Umfragen oder Daten zugreifen können. Jedoch hat jedermann, der (wie auch immer) zum Weblink Ihrer Besprechungsplanung gelangt, Zugriff auf die abgelegten Daten. Zudem ist die Verbindung zur Website nicht verschlüsselt.

Speichern Sie deshalb nie interne oder sensitive Daten zu einem Termin ab. Geben Sie prinzipiell nur so viele Informationen an wie nötig.

Einsatz von Internet-Kalendern (Yahoo, Google, etc.)

Internet-Kalender sind ein beliebtes Mittel, um eigene Termine überall verfügbar zu haben. Dabei können die abgespeicherten Daten - je nach Konfigurationseinstellungen - auch anderen Personen (Familie, Freunden, Jedermann) zugänglich gemacht werden.

Seien Sie sich jedoch bewusst, dass diese Personen dann auf allenfalls sensitive Informationen zugreifen können, insbesondere wenn auch geschäftliche Kalenderdaten ersichtlich sind.

Vermeiden Sie deshalb den Datenaustausch (Synchronisation resp. Export/Import) mit Anwendungen wie Outlook und schränken Sie die Kalenderfreigabe strikt ein.

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