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Liegenschaftenbewertung

Der Wert der Eigennutzung (Eigenmietwert) wird gemäss § 21 StG den steuerbaren Einkünften zugerechnet. Gemäss § 39 StG wird das Vermögen zum Verkehrswert bewertet. Der Regierungsrat erlässt die für eine durchschnittlich gleichmässige Bewertung der Eigenmiet- und Vermögenssteuerwerte notwendigen Dienstanweisungen.

Vermögenssteuer- und Eigenmietwerte (Steuerperiode 2018)

Für die Steuerperiode 2018 ist nach wie vor die Weisung des Regierungsrates an die Steuerbehörden über die Bewertung von Liegenschaften und die Festsetzung der Eigenmietwerte ab Steuerperiode 2009 vom 12. August 2009 massgebend.

Es sind in der Steuererklärung 2018 folgende Werte einzusetzen:

Einfamilienhäuser und Stockwerkeigentum zu Wohnzwecken

In der Regel gelten die für die Steuerperiode 2009 berechneten Werte (Vermögenssteuerwert und Eigenmietwert) auch für die Steuerperiode 2018 unverändert weiter.

Für neu erstellte Liegenschaften oder für neu begründetes Stockwerkeigentum, nach umfassender Totalrenovation, nach Abbruch von Gebäuden, sowie nach Handänderungen erfolgt eine ausserordentliche Neubewertung der entsprechenden Liegenschaft. In diesen Fällen erhalten Personen mit Grundeigentum in der Stadt Zürich vom Steueramt der Stadt Zürich rechtzeitig die entsprechende Neubewertung ihrer Liegenschaft. Bei auswärtigen Liegenschaften erhalten Sie die entsprechenden Mitteilungen vom zuständigen Gemeindesteueramt.

Sollten bei Ihrer Liegenschaft erhebliche ausserordentliche Verhältnisse vorliegen, so sind diese mit einer schriftlichen und begründeten Beilage zur Steuererklärung geltend zu machen. Bitte beachten Sie, dass in der Regel nur dann eine individuelle Schätzung der steuerbaren Werte vorgenommen werden kann, wenn der Vermögenssteuerwert über 100% des effektiven Verkehrswertes resp. der Eigenmietwert über 70% der Marktmiete liegt. Die definitive Festlegung der Eigenmiet- und Vermögenssteuerwerte erfolgt bei der Prüfung der Steuererklärung. Erst gegen die Einschätzung der Steuererklärung kann eine allfällige Einsprache erhoben werden.

Neubauten, welche von der kantonalen Gebäudeversicherung noch nicht geschätzt worden sind, können von uns mangels Gebäudedaten noch nicht bewertet werden. In diesem Fall können Sie in der Steuererklärung provisorische Werte einsetzen (z.B. Steuerwert = 70% des Kaufpreises). Sobald die Schätzung der kantonalen Gebäudeversicherung vorliegt, erhalten Sie von uns die Mitteilung betreffend die steuerbaren Werte.

Mehrfamilien- und Geschäftshäuser, sowie Stockwerkeigentum zu Geschäftszwecken

Die Vermögenssteuerwerte von Mehrfamilien- und Geschäftshäusern, sowie Stockwerkeigentum zu Geschäftszwecken können Sie selbst ermitteln, indem Sie den Ertrag mit 7,05% kapitalisieren (Jahresertrag geteilt durch 7,05 mal 100). Der Ertrag bestimmt sich nach der Gesamtheit der von den Mietern geleisteten Entschädigungen. Ein allfälliger Mietwert der vom Eigentümer und von zu seinem Haushalt gehörenden Personen selbst genutzten Räumen ist zum Mietertrag hinzuzuzählen. Wurden Mieter vertraglich zur Übernahme von üblicherweise vom Eigentümer zu tragenden Unterhaltskosten und Abgaben verpflichtet, so ist der Wert dieser Leistungen zum vereinbarten Mietzins hinzuzuzählen. Ausser Betracht fallen Vergütungen der Mieter für Heizung, Warmwasser, Treppenhausreinigung, Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen, Gebühren für die Kehrichtentsorgung sowie Gebühren für Wasser, Abwasser und für die Abwasserreinigung. Den so berechneten Vermögenssteuerwert können Sie direkt in das Liegenschaftenverzeichnis unter «Verkehrswert» übertragen.

Als Eigenmietwert einer selbstbenutzten Wohnung im eigenen Mehrfamilienhaus ist 70% einer vergleichbaren Miete einzusetzen.

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