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Fragen zu Pflegezentren

Können die städtischen Pflegezentren unverbindlich besichtigt werden?

Ja. Erkundigen Sie sich direkt beim betreffenden Pflegezentrum.

Kann ich «mein» Pflegezentrum wählen?

Sind Sie zum Zeitpunkt der Anmeldung zu Hause, gilt es folgendes zu beachten; nicht alle Pflegezentren verfügen über sämtliche Angebote und Ausrichtungen. So befindet sich beispielsweise die Abteilung für besonderen Pflegebedarf (Trachealkanüle, Langzeitbeatmung, Bauchfelldialyse) im Pflegezentrum Gehrenholz.  Wenn Sie kurzfristig in ein Pflegezentrum eintreten müssen, ist Ihre Wahl ebenfalls eingeschränkt. Einige Pflegezentren haben längere Wartezeiten (einige Monate).

Befinden Sie sich zum Zeitpunkt der Anmeldung im Spital und ein weiterführender Aufenthalt in einem Pflegezentrum ist notwendig, kommen Sie in einer ersten Phase auf eine Abteilung für Akut- und Übergangspflege in den Pflegezentren Entlisberg, Käferberg oder Witikon. Von dort aus wird das weitere Vorgehen (z. B. Rückkehr nach Hause oder Verlegung in das Wunschpflegezentrum) geplant.

Habe ich im Pflegezentrum ein Einerzimmer?

Ob Sie ein Einerzimmer beziehen können, hängt zum einen davon ab, ob die gewünschte Kategorie bei Ihrem Eintritt verfügbar ist. Die städtischen Pflegezentren bieten Einer- und Zweierzimmer an sowie einige wenige Drei- und Vierbettzimmer. Zum anderen müssen genügend eigene finanzielle Mittel vorhanden sein, um ein Einerzimmer mit eigener Nasszelle (WC und Dusche) zu beziehen.

Ich habe ein kleines Budget. Kann ich mir einen Aufenthalt in einem Pflegezentrum leisten?

Ja, wenn Ihre eigenen finanziellen Mittel für den Lebensunterhalt im Pflegezentrum und die Begleichung der Tagestaxe nicht ausreichen, besteht in der Regel ein Anspruch auf Zusatzleistungen zur AHV/IV. Sind Sie bezugsberechtigt, erhalten Sie soviel Zusatzleistungen, dass Ihr monatliches Einkommen ausreicht für den Aufenthalt im Pflegezentrum, die Krankenkassenprämie (Grundversicherung) und auch für persönliche Auslagen (Pauschale).

Wie lange ist die Wartezeit auf einen Pflegeplatz?

Für Pflegenotfälle findet sich meistens kurzfristig ein Pflegeplatz in einem städtischen oder privaten Pflegezentrum. Bei speziellen Wünschen und wenn Sie warten können, kann es eine Wartezeit von bis zu einigen Monaten geben.

Wie muss ich vorgehen, wenn ich in ein Pflegezentrum eintreten will oder muss?

Wenn Sie sich zum Zeitpunkt der Anmeldung zu Hause aufhalten, erfolgt die Anmeldung durch den Hausarzt oder die Hausärztin. Die betreffenden Formulare finden Sie unter Broschüren & Formulare. Wenn Sie durch die Spitex bereits pflegerisch unterstützt werden, benötigen wir für die Anmeldung auch einen Überweisungsrapport der Pflege. Arztzeugnis und Überweisungsrapport werden per Post oder E-Mail an die Beratungsstelle Wohnen im Alter geschickt.

Anmeldungen aus einem Spital oder einer Klinik werden durch den spital- oder klinikeigenen Sozialdienst in Zusammenarbeit mit der Ärztin oder dem Arzt vorgenommen und erfolgen direkt bei den Pflegezentren der Stadt Zürich.

Gibt es in den Pflegezentren ein Therapieangebot?

In jedem Pflegezentrum wird Physiotherapie und Ergotherapie sowie teilweise Logopädie angeboten. Die Therapien erfolgen nach ärztlicher Verordnung und werden von der Krankenkasse bezahlt.

Gibt es Aufnahmekriterien für den Eintritt in ein Pflegezentrum?

Ja, Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Zürich werden bei der Aufnahme bevorzugt. Die Aufnahme erfolgt unabhängig von der finanziellen Lage der interessierten Personen. Bei Personen mit besonderen Krankheitsbildern oder speziellen pflegerischen Anforderungen wird die Aufnahme vorgängig überprüft.

Was ist Übergangspflege?

Die Übergangspflege ist für Personen gedacht, die nach einem Spital- oder Rehaklinikaufenthalt noch mehr Rehabilitationszeit brauchen. Während ihres Aufenthalts dort wird zudem geklärt, ob eine Rückkehr in die eigene Wohnung möglich ist, oder ob ein Übertritt in ein Alterszentrum oder der Verbleib in einem Pflegezentrum ins Auge gefasst werden muss.

Kann ich ferienhalber in ein Pflegezentrum eintreten?

Ferienaufenthalte können bis zwölf Monate im Voraus wochenweise gebucht werden. Die Pflegegäste verbringen mindestens eine Woche im Pflegezentrum und profitieren von der gesamten Leistungspalette.

Wer bekommt die Hilflosenentschädigung der AHV/IV, wenn ich in einem Pflegezentrum bin?

Empfängerin und Empfänger der Hilflosenentschädigung (sofern ein Anspruch besteht) ist immer die betroffene Person. Für eine Anmeldung wenden Sie sich an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA).

Kann ich mich auch nur stunden-, halbtage-, tageweise oder über Nacht in einem Pflegezentrum betreuen lassen?

Die städtischen Pflegezentren bieten die Möglichkeit, einen rund um die Uhr frei wählbaren stunden- oder tageweisen Aufenthalt in einem unserer Tageszentren zu verbringen (inklusive Aufenthalt während der Nacht). Diese Angebote können individuell auf die Bedürfnisse interessierter Personen und ihrer Angehörigen zugeschnitten werden. 

Kann ich mich auch regelmässig an einzelnen Tagen pro Woche in einem Pflegezentrum betreuen lassen?

Pflegebedürftige Menschen haben die Möglichkeit, regelmässig an zwei bis fünf Tagen pro Woche in einem Pflegezentrum zu wohnen. Regelmässige Aufenthalte ermöglichen es betreuenden Angehörigen, sich Freiraum für ihre eigenen beruflichen oder privaten Tätigkeiten zu schaffen.

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