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Heizungsanlagen

Die Installation einer neuen Heizungsanlage ist melde- oder bewilligungspflichtig. Grundsätzlich sind klimafreundliche Heizlösungen zu installieren. Fällt Ihre Heizung plötzlich aus, kann für die Übergangszeit eine mobile Heizung oder eine Überbrückungslösung eingesetzt werden.

Heizung

Seit dem 1. September 2022 ist die Änderung des kantonalen Energiegesetzes in Kraft. Demnach müssen in bestehenden Gebäuden die Öl- und Gasheizungen am Ende ihrer Lebensdauer durch klimafreundliche Heizlösungen ersetzt werden. Elektrische Widerstandsheizungen sowie zentrale, elektrische Wassererwärmer müssen bis 2030 durch klimafreundliche Lösungen ersetzt werden.

Die einzureichenden Formulare hängen vom Heizungstyp ab. Welche Dokumente bei welcher Behörde einzureichen sind, erfahren Sie weiter unten. Seit dem 1. Januar 2023 gilt für gewisse Heizungsanlagen vereinfacht das Meldeverfahren.

Wissen Sie noch nicht, wie Sie zukünftig heizen möchten? Wir empfehlen allen Besitzer*innen von Liegenschaften mit fossilen Heizungen, sich baldmöglichst nach einer nachhaltigen Lösung für sich und die Mieter*innen zu erkundigen. Von der Planung bis zum Einbau vergehen in der Regel mehrere Monate. Die Energieberatung Stadt Zürich unterstützt Sie dabei.

Bewilligung von Heizungsanlagen

Erneuerbare Heizungssysteme

Öl-, Gas- und Elektroheizungen

Hinweis zu Gebäudeschadstoffen

Informationen zum Heizungsausfall

Mobile Heizung

Fällt die fossile Hauptheizung plötzlich und irreparabel aus, kann je nach benötigter Heizleistung und Dauer des Ausfalls eine mobile Heizung eingesetzt werden (elektrische, fossile oder holzbasierte mobile Lösung). Wir empfehlen Bauherrschaften, mehrere Offerten einzuholen und sich durch Heizungsinstallateur*innen beraten zu lassen.

Nachfolgend werden die gängigsten mobilen Heizungen beschrieben. Die aufgeführten Kosten sind Richtwerte. Generell gilt: Je länger die Mietzeit, desto geringer fällt die tägliche Miete aus.

Überbrückungslösung

In der Stadt Zürich ist bei Heizungsausfällen während der aktuellen Heizperiode 2022/2023 und unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen erlaubt, zur Überbrückung einen ausrangierten aber noch funktionstüchtigen fossilen Heizkessel oder einen Wanderkessel temporär einzubauen (d. h. ein speziell für Überbrückungszwecke an verschiedenen Orten eingesetzter Kessel). Fragen Sie bei einer Installationsfirma nach, welche Optionen Ihnen angeboten werden können. 

Die Überbrückungslösung darf nur in Anspruch genommen werden, wenn als dauerhaftes Heizungssystem eine erneuerbare Lösung bis spätestens zum 1. Oktober 2024 installiert wird.

Überbrückungslösung beantragen

Wer eine Überbrückungslösung in Anspruch nehmen will, muss wie folgt vorgehen: 

  1. Melden Sie den Ausfall Ihrer Heizung innert 24 Stunden dem Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich, Energieeffizienz, per E-Mail oder Telefon. Untenstehend finden Sie die Kontaktdaten.
  2. Reichen Sie innerhalb von drei Wochen das WTA-Gesuch für die Überbrückungslösung ein.
  3. Nach der Installation der Überbrückungslösung muss das Messprotokoll der Abgasmessung eingereicht werden.

Voraussetzungen für eine Überbrückungslösung

Die Gesuchstellenden erhalten eine Bewilligung für die temporäre fossile Heizungsanlage, sofern sich die Bauherrschaft dazu verpflichtet, beim Amt für Baubewilligungen ein Gesuch für eine dauerhafte erneuerbare Heizung einzureichen. Dies muss innerhalb von sechs Monaten nach der Eingabe des WTA-Gesuchs erfolgen. Die neue Heizung muss bis zum 1. Oktober 2024 eingebaut sein.

Energie im Bau
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