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Heizen im Freien

Es gibt verschiedene Heizvarianten, die Gastronomiebetrieben die Bewirtschaftung von Aussenflächen auch im Winter ermöglichen. Hier zeigen wir Ihnen, welche gesetzlich erlaubt sind, wie sie sich auf die Umwelt auswirken und welche Kosten schätzungsweise anfallen.

Grundsätze und Rechtsgrundlagen

Heizungen im Freien sind im Kanton Zürich nur erlaubt, wenn sie durch erneuerbare Energie oder nicht anders nutzbare Abwärme betrieben werden (§ 12 Abs. 1 EnerG) und auf privatem Grund stehen. In der Stadt Zürich gelieferter Strom gilt gemäss kantonalem Energiegesetz nicht als erneuerbare Energie. Deshalb sind Elektroheizstrahler und -kissen nicht erlaubt.

Erlaubte Heiz-Varianten im Freien

HeizvarianteVerwendungErlaubt
DeckenSitzplatzja
ElektroheizkissenSitzplatznein
ElektroheizstrahlerAussen aufgehängtnein
GasheizpilzAussen und Zeltnein
Pellet-HeizpilzAussen (nicht im Zelt)ja
Pellet-Feuerung/GebläseZelte und Hüttenja
StückholzfeuerungHütten mit Kaminja

Wo möglich können Gastronomiebetriebe Witterungsschutzbauten wie Zelte im Aussenbereich aufstellen. Da solche Bauten keine dichte Gebäudehülle aufweisen, beurteilt der UGZ ihre Beheizung gleich wie Heizungen im Freien. In geschlossenen Räumen müssen jedoch Sicherheits-und Gesundheitsschutzmassnahmen eingehalten werden. 

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