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Heizungsersatz: Fördergelder für den Ersatz von Öl- und Gasheizungen

Legen Sie jetzt vorzeitig Ihre Gas- oder Ölheizung still, und schliessen Sie Ihr Gebäude an einen klimafreundlichen Energieverbund an. Damit sparen Sie sich Unterhalt und Wartung, tragen zur 2000 Watt-Gesellschaft bei und profitieren erst noch von Förderbeiträgen der Stadt. Bis 2020 stehen rund zwei Millionen Franken zur Verfügung.

Für Sie als Hausbesitzerin oder Hausbesitzer lohnt sich der Ersatz mehrfach:

  • Unterhalt und Wartung der fossilen Heizung fallen weg – Sie müssen sich nicht mehr um die Kaminreinigung, die Abgasmessung oder das Nachbestellen von Heizöl kümmern.
  • Ihre Versogungssicherheit steigt – Energieverbunde sind redundant ausgelegt; Sie verfügen über mehrere Wärmequellen und es ist nicht mit einem plötzlichen Ausfall zu rechnen.
  • Beim Ersatz einer Ölheizung sparen Sie Platz und gewinnen eventuell sogar einen Raum dazu. Die Wärme vom Netz wird über ein kleines und geräuschfreies Gerät an Ihr Gebäude übergeben.
  • Mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien und Abwärme im Energieverbund tragen Sie zur 2000-Watt-Gesellschaft bei und erhöhen die regionale Wertschöpfung (Nutzung lokaler Energie, Arbeit für lokale Energiedienstleister).
  • Falls Ihre Heizung noch nicht amortisiert ist, also jünger ist als 20 Jahre, profitieren Sie bis 2020 von Fördergeldern der Stadt.

Was wird gefördert?

Die Stadt Zürich zahlt bis 2020 finanzielle Beiträge an Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, wenn sie ihre Gas- oder Ölheizung vorzeitig stilllegen und sich einem klimafreundlichen Energieverbund anschliessen. Die Fördergelder betragen 50 Prozent des Restwerts der Heizung (Förderbeitragstabelle).

Bedingungen

  • Sie reichen das Gesuch ein, bevor Sie Ihre Heizung ersetzen.
  • Ihr Gebäude befindet sich auf dem Gebiet der Stadt Zürich.*
  • Sie ersetzen eine Gas- oder Ölheizung, die weniger als 20 Jahre alt ist.
  • Der Anschluss an den Energieverbund erfolgt zwischen dem 1. Juli 2016 und 30. Juni 2020.
  • Mindestens drei Liegenschaften sind an den Verbund angeschlossen.
  • Die bezogene Wärme wird zu mindestens 70 Prozent mit fossilfreien Energiequellen produziert.
  • Sie erreichen mindestens eine Fördersumme von 500 Franken.

*Der Ersatz von Gasheizungen im Erdgas-Rückzugsgebiet Zürich-Nord wird nicht über dieses Programm, sondern von Energie 360° direkt gefördert.  

So gehen Sie vor

Schritt 1: Planen

Prüfen Sie als erstes auf der «Energieplankarte» auf www.stadt-zuerich.ch/enermaps, ob Ihr Gebäude im Versorgungsgebiet von Zürich Wärme von ERZ (Prioritätsgebiete Fernwärme F11 bis F15) liegt. Falls ja und Sie sich für einen Anschluss an das Netz von Zürich Wärme interessieren, kontaktieren Sie das Kunden Service Center Zürich Wärme.

Falls Ihre Liegenschaft ausserhalb des Versorgungsgebiets von Zürich Wärme liegt, klären wir für Sie ab, ob Verbunde anderer Betreiber in der Nähe Ihrer Liegenschaft liegen. Falls kein Verbund in der Nähe liegt, können Sie selber aktiv werden und mit benachbarten Gebäuden einen Energieverbund lancieren. Melden Sie sich bei Interesse beim Energie-Coaching der Stadt Zürich. Wir unterstützen Sie gerne.

Schritt 2: Gesuch einreichen

Haben Sie mit einem Verbundbetreiber einen Anschluss vereinbart? Dann füllen Sie das Gesuchsformular aus und schicken Sie es unterzeichnet und mit den nötigen Beilagen per Post an das Energie-Coaching (siehe Adresse in der Kontaktbox). Wichtig: Reichen Sie das Gesuch ein, bevor Sie den Anschluss an den Wärmeverbund realisieren.

Schritt 3: Heizung ersetzen

Die Stadt Zürich informiert Sie schriftlich, ob Ihr Gesuch alle Bedingungen erfüllt. Ist dies der Fall, haben Sie ein Jahr Zeit, um den Anschluss an den Energieverbund zu realisieren und Ihre alte Heizung stillzulegen.

Sie sind an der Realisierung eines längerfristigen Projekts? Dann setzen Sie sich bitte mit dem Energie-Coaching in Verbindung.

Schritt 4: Fördergeld erhalten

Nach der Realisierung informiert der Betreiber des Energieverbunds die Stadt Zürich über den erfolgten Anschluss. Nach erfolgreicher Prüfung der Unterlagen, überweist die Stadt das Fördergeld auf Ihr Konto.

Weitere Informationen

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