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Win-win-Situation für Jung und Alt

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Studierende machen sich nützlich und können damit ihre Mietkosten reduzieren

23. Dezember 2020

Untergebracht sind die Studierenden in den freigewordenen Personalwohnungen der Stadtzürcher Alterszentren Rebwies und Klus Park. Pro Zentrum wohnen und arbeiten drei Studierende, die sich auf die öffentlich ausgeschriebenen Inserate beworben haben. Beim Auswahlverfahren legt die Stadt Wert auf eine naheliegende spezifische Studienrichtung und auf bereits gesammelte Erfahrungen in Alters- oder Pflegezentren.

Die erste Bilanz ist durchwegs positiv. Die Studierenden profitieren nicht nur von der günstigeren Miete, sondern auch vom Erfahrungsschatz ihrer neuen Mitbewohnerinnen und Mitbewohner. Auf der anderen Seite profitieren die älteren Bewohnerinnen und Bewohner vom Wissen und der Lebenslust der jüngeren Generation. Die Studierenden helfen den Bewohnerinnen und Bewohnern – zurzeit unter Einhaltung der Corona-Schutzmassnahmen – etwa bei Handy- oder Computerproblemen, organisieren Lesekreise, Spiel- oder Kochabende oder begleiten die Seniorinnen und Senioren ins Theater, an Konzerte oder gehen mit ihnen spazieren. Für jede Stunde geleistete Arbeit werden ihnen 25 Franken vom Mietzins abgezogen.

Sollte sich das Pilotprojekt «Generationenübergreifendes Wohnen» längerfristig bewähren, wird in Betracht gezogen, das Angebot auf weitere Alterszentren auszuweiten.