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20. Februar 2019

Klimastreik-Forderungen werden ernst genommen

Im Januar 2019 hat Klimastreik Zürich drei Forderungen bei Stadtrat Andreas Hauri eingereicht. Schülerinnen und Schüler fordern, dass die Stadt Zürich ihre Treibhausgasemissionen bis im Jahr 2030 auf netto null reduziert, dass die Stadtzürcher Regierung den Klimanotstand ausruft und dass sie die Bevölkerung über die Ursachen und existenzbedrohenden Folgen der Klimakrise informiert. Die Stadt Zürich begrüsst das Engagement der Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz sehr und behandelt die Forderungen als Petition. Deshalb wird derzeit vom Umwelt- und Gesundheitsschutz (UGZ) bei verschiedenen Dienstabteilungen abgeklärt, welche Klimaschutz-Massnahmen priorisiert werden könnten, um die Treibhausgasemissionen in Zürich rascher zu reduzieren.

Zürich engagiert sich für den Klimaschutz

Bereits heute macht die Stadt Zürich viel für den Klimaschutz. Vor 10 Jahren sind die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft in der Gemeindeverordnung verankert worden. Schon vorher hat die Stadt Anstrengungen unternommen, um den Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen auf dem Stadtgebiet zu senken. Seither hat sie zahlreiche weitere Massnahmen ergriffen. Das Ergebnis: Der Primärenergieverbrauch pro Person hat zwischen 1990 und 2016 markant abgenommen. Die Primärenergie-Dauerleistung sank um rund 1300 Watt auf rund 3900 Watt pro Person. Damit liegt die Stadt Zürich deutlich unter dem Durchschnittsverbrauch in der Schweiz. Die Treibhausgasemissionen pro Person und Jahr sanken um 1,5 Tonnen auf rund 4,7 Tonnen.

Wichtigste Massnahmen im Bereich erneuerbare Energien und Gebäude

Die wichtigsten Massnahmen, um die Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft zu erreichen, sind die Förderung erneuerbarer Energien und energieeffizienter Gebäude und Geräte sowie der Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Zürich.

Der Stadtrat wird voraussichtlich im April Stellung nehmen. Mehr Informationen finden sich unter 2000-Watt-Gesellschaft.