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EnerGIS – ein Beitrag zur smarten 2000-Watt-Stadt

Medienmitteilung

Mit der neuen Informationsplattform EnerGIS unterstützt die Stadt Zürich Hauseigentümerschaften beim Umstieg auf erneuerbare Energien. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft.

27. September 2018

«Zürich ist schon heute eine intelligente Stadt», davon ist Stadtrat Andreas Hauri überzeugt. «Doch EnerGIS, ein Smart City Pilotprojekt, wird uns auf dem Weg zur 2000-Watt-Stadt vorwärtsbringen. Denn eine zukunftsfähige Stadt mit hoher Lebensqualität setzt moderne Informationstechnologien ein, um die natürlichen Ressourcen nachhaltig zu nutzen.»

Smarte Verknüpfung für eine treibhausgasarme und lebenswerte Stadt

Das neue Angebot der Stadt Zürich soll Hauseigentümerschaften den Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger sowie den Anschluss an klimafreundliche Energieverbunde erleichtern. «Mit jedem Wechsel auf erneuerbare Energieträger reduzieren sich die Treibhausgasemissionen», sagt François Aellen, Direktor des Umwelt- und Gesundheitsschutzes Zürich. «So kommen wir dem Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft – bis 2050 nur noch ein Tonne Treibhausgase pro Kopf und Jahr auszustossen – einen Schritt näher.»

EnerGIS verknüpft erstmals Gebäudedaten mit Energie-Informationen der städtischen Energieversorger, der kommunalen Energieplanung und des Kantons mithilfe des geographischen Informationssystems GIS. Hauseigentümerschaften können mit einem Klick auf die Karte gebäudegenau abrufen, welche Energieträger an ihrem Standort verfügbar sind.

EnerGIS listet auf, welche grösseren Energieverbunde oder Anschlussmöglichkeiten an Fernwärme in der Nähe der Liegenschaft bestehen oder geplant sind, ob sich die Nutzung von Solarwärme oder Solarstrom anbietet oder ob Erdsonden oder Luft-Wasser-Wärmepumpen möglich sind.

Für diejenigen, die trotz EnerGIS unschlüssig sind, welche Lösung für sie die beste ist, bietet die Stadt Zürich mit dem Energie-Coaching eine unabhängige Beratung an. «Uns ist es wichtig, die Zürcher Hauseigentümerinnen und -eigentümer auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft mit modernen Informationsangeboten und kompetenter Beratung möglichst gut zu unterstützen», sagt Stadtrat Andreas Hauri. «Denn nur so können wir langfristig die hohe Lebensqualität in unserer Stadt erhalten.»

Entwickelt wurde die Plattform vom Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich in Zusammenarbeit mit Organisation und Informatik Zürich.

 

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