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Altersstrategie – Ergebnisse der Online-Mitwirkung

Medienmitteilung

Die Stadt Zürich erarbeitet eine neue Altersstrategie. Vom 19. Juni bis 19. Juli 2019 konnte sich die Bevölkerung online zu verschiedenen Themen äussern und Ideen und Anliegen einbringen. Rund 1200 Beiträge und Kommentare sind eingegangen. Am meisten beschäftigt die Teilnehmenden das Thema «Wohnen im Alter».

24. September 2019

Bei der Erarbeitung der neuen Altersstrategie werden neben den relevanten städtischen und privaten Akteurinnen und Akteure auch die Bevölkerung in einem breiten Mitwirkungsprozess einbezogen. Anknüpfend an die Ergebnisse der ersten Mitwirkungsveranstaltung konnte sich die Bevölkerung vom 19. Juni bis 19. Juli 2019 online unter www.mein-zuerich-im-alter.ch zu verschiedenen strategierelevanten Themen äussern, die für ein altersfreundliches Zürich wichtig sind. 

Die Online-Mitwirkung in Zahlen und Themen

Die online Plattform www.mein-zuerich-im-alter.ch verzeichnete rund 20 000 Besuche. 1185 Beiträge sind eingegangen, hinzu kamen zahlreiche Kommentare und Likes. Personen aus allen Altersgruppen haben sich an der Online-Mitwirkung beteiligt. «Wir sind sehr zufrieden mit der Beteiligung. Es zeigt, dass das Thema Alter alle betrifft und beschäftigt.», betont Stadtrat Andreas Hauri. «Die Ergebnisse der Online-Mitwirkung leisten einen wichtigen Beitrag, damit wir die Altersstrategie optimal entlang der Bedürfnisse ausrichten können.»

«Wohnen» beschäftigt am meisten

«Wohnen» ist in der Online-Mitwirkung mit Abstand das meistbeachtete Thema. Über 40 Prozent aller Beiträge befassen sich mit der gewünschten Wohnform im Alter. Wohnformen, die das Miteinander und die soziale Einbindung insgesamt fördern, sind ein deutlicher Schwerpunkt. Für alle Formen des gemeinschaftlichen Wohnens und auch der Alterswohnungen wird zum einen die Wichtigkeit der altersgerechten, barrierefreien Ausstattung von Wohnungen hervorgehoben zum anderen die Notwendigkeit, relevante Dienstleistungen und Verpflegungsmöglichkeiten in unmittelbarer Umgebung nutzen zu können. Neben «Wohnen» wurden Anliegen und Wünsche zu den Themen «Unterwegs in der Stadt», «Finanzielles», «Leben im Quartier», «Übersichtliches Angebot», «Miteinander und Füreinander» und «Was heisst schon alt?» auf der online Plattform platziert. Alle Ergebnisse sind in einem umfassenden Bericht zusammengestellt und fliessen in die Erarbeitung der neuen Altersstrategie ein.

Wie geht es weiter?

Heute haben sich wieder über 150 Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Genossenschaften, Organisationen der Altersarbeit und der Stadtverwaltung Zürich getroffen. Sie haben Erkenntnisse aus dem Mitwirkungsprozess vertieft und mögliche Handlungsfelder der Altersstrategie diskutiert. Im Anschluss an die zweite Mitwirkungsveranstaltung wird die Altersstrategie unter Einbezug aller involvierten Departemente ausgearbeitet und voraussichtlich im ersten Quartal 2020 dem Stadtrat vorgelegt.

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