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Fragen rund um Gedächtnisstörung und Demenz

Wer gibt den Anstoss für die Untersuchung in der Memory Clinic Entlisberg?

Gedächtnisprobleme sind unangenehm und störend. Die Aussicht, etwas dagegen unternehmen zu können, veranlasst betroffene Personen, eine Abklärung zu verlangen. Angehörigen fallen Veränderungen der Gedächtnisleistungen ganz besonders auf. Bei Routineuntersuchungen werden Gedächtnislücken zum Teil auch in der hausärztlichen Praxis entdeckt.

Ich bin vergesslich – ist das ein Zeichen für Alzheimer?

Gelegentliche Vergesslichkeiten und Gedächtnislücken gehören zum normalen Altersprozess und sind die Folge von der altersbedingten Verlangsamung. Mit zunehmendem Alter brauchen Menschen einfach etwas mehr Zeit, um Neues zu lernen oder sich an Erlebtes zu erinnern. Dazu gehört auch, dass einem der Name einer entgegenkommenden Person nicht einfällt oder dass ein bestimmtes Wort «auf der Zunge liegt» – nach einer Weile erinnert man sich dann plötzlich wieder. Wenn Sie sich um Ihr Gedächtnis sorgen, hilft die Untersuchung in der Memory Clinic Entlisberg weiter.

Was soll ich tun, wenn mich meine Vergesslichkeit beunruhigt?

Besprechen Sie Ihre Beobachtungen mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt. Gemeinsam werden Sie entscheiden, ob eine Untersuchung in der Memory Clinic für Sie das Richtige ist. Wenn Sie mögen, können Sie Ihre Sorgen auch mit einer Fachperson der Memory Clinic Entlisberg besprechen.

Wie kann ich meine Mutter auf die Gedächtnisstörungen ansprechen?

Schildern Sie der Mutter Ihre Beobachtungen und sprechen Sie Ihre Besorgnis an. Vielleicht weisen Sie Ihre Mutter darauf hin, dass Gedächtnisprobleme viele Ursachen haben können – Ursachen, die möglicherweise auch behandelt werden können.

Was versteht man unter MCI oder Mild cognitive impairment?

Von einer MCI – einer leichten Einschränkung der geistigen Fähigkeiten – spricht man, wenn die Intensität der Gedächtnislücken nicht mehr mit dem normalen Alterungsprozess erklärt werden kann. Bei einer MCI liegt keine demenzielle Erkrankung vor und die alltäglichen Aufgaben sind soweit gut zu bewältigen.
Die Ursache des Problems ist ebenso unklar wie der weitere Verlauf: Die Gedächtnisprobleme können sich wieder verbessern, stabil bleiben oder sich weiter verschlechtern. Eine Verlaufskontrolle ist darum wichtig.

Wer informiert mich bei Fragen zu Demenz?

Neben Hausarztpraxis und Memory Clinic Entlisberg können Sie sich auch an die Alzheimer-Vereinigung wenden.
Alzheimer-Vereinigung des Kantons Zürich: 043 499 88 63.

Wie viel soll ich einer Person mit Demenz abnehmen?

Es lohnt sich gut zu überlegen, welche Aktivitäten gut alleine bewältigt werden können, welche der Unterstützung bedürfen und welche mit Vorteil delegiert werden sollten. Vielleicht sprechen Sie das Problem in Ihrer Arztpraxis oder in Ihrer Memory Cinic an? Beratungsstellen wie Alzheimervereinigung oder Pro Senectute können Ihnen ebenfalls weiterhelfen.

Können Menschen mit Demenz lernen?

Bei einer Demenz lassen sich verlorene Fähigkeiten nicht wie die Muskeln auftrainieren. Dennoch sind Menschen mit Demenz lernfähig, sofern die zu erlernenden Fertigkeiten vereinfacht und wiederholt dargeboten werden. Im Übrigen tragen Beständigkeit und Rituale dazu bei, dass der Alltag für alle Beteiligten leichter wird.

Wozu brauche ich als gesunder Partner Einfühlungsvermögen?

Eine partnerschaftliche Beziehung gerät bei Demenz in ein zunehmendes Abhängigkeitsverhältnis. Dabei braucht der gesunde Partner viel Einfühlungsvermögen, damit sich die Person mit Demenz an ihren vorhandenen Stärken orientieren kann und sich nicht als wertlos erlebt.

Ist Alzheimer erblich?

Bei der Alzheimer-Erkrankung gibt es zwei Typen: Sehr selten ist die familiär bedingte Form, welche Menschen im Alter von 30 bis 60 Jahren betrifft; diese ist erblich.
Wesentlich häufiger ist die sogenannte sporadische Form von Alzheimer, welche meist nach dem 65 Lebensjahr auftritt. Bei diesem Typ geht man heute davon aus, dass das Demenzrisiko für die Nachkommen leicht erhöht wird.

Was ist Demenz? Was ist Alzheimer?

Demenz ist der Überbegriff für Erkrankungen, die mit Gedächtnisstörungen zu tun haben. Bei einigen Demenzformen sind auch Verhalten und Persönlichkeit eines Menschen betroffen.
Alzheimer ist die häufigste Demenzerkrankung. Unter dem Begriff «Arterienverkalkung» wird hauptsächlich die vaskuläre Demenz verstanden, welche aufgrund von Durchblutungsstörungen entsteht. Lewy Body oder Frontotemporale Demenzen sind weitere Demenzformen; sie gehören zu den sogenannt primären Demenzen (das Gehirn selbst ist erkrankt). Sekundäre Demenzen ergeben sich aufgrund anderer Erkrankungen (Depression, gestörter Stoffwechsel, Medikamente usw.).

Memory Clinic Entlisberg
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