Global Navigation

Pia Slamanig

Wer bei uns in den Pflegezentren der Stadt Zürich arbeitet, hat eine verantwortungsvolle Aufgabe. Unsere Mitarbeitenden begleiten pflegebedürftige Menschen beim Eintritt und während ihres Aufenthalts. Sie sorgen dafür, dass sich Bewohnerinnen und Bewohner gut einleben, neu anfangen und sich bei uns wohlfühlen.

Vollbildgrafik_1752 x 792_Slamanig

«Die Lebensgeschichten übersteigen an Dramatik zum Teil jeden Roman»

Pia Slamanig, Case Managerin im Pflegezentrum Entlisberg

«Ich bin als Case Managerin für die gerontopsychiatrischen Angebote der Pflegezentren zuständig. Der alte und psychisch kranke Mensch ist das schwächste Glied der Gesellschaft, weil mit psychischer Erkrankung oft auch soziale Isolation einhergeht. Ein Eintritt ins Pflegezentrum birgt die Chance der Gemeinschaft – für jeden. Möglichkeiten des Austausches suchen und in der Konversation ein Stück Normalität leben – das fasziniert mich. Ich setze stets bei den Ressourcen an und suche nach Mitteln und Wegen, die den Menschen stärken und möglichst viel Individualität zulassen. 

Die interprofessionelle Zusammenarbeit mit den verschiedenen Diensten wie Pflege, Medizin, Therapien und Aktivierung ist essenziell. Dabei legen die beteiligten Fachpersonen oft ganz unterschiedliche Perspektiven frei. Das ist eine Bereicherung. Darum ist es wichtig, dass wir eine gemeinsame Sprache haben, uns die gemeinsame Vision ausmalen und am positiven Ziel arbeiten. Die Gesprächsführung ist mein Kerngeschäft und sehr anspruchsvoll. Oft haben die Klientinnen und Klienten eine Wahrnehmung und Weltbilder, die quer zur Realität stehen. Ich will mein Gegenüber verstehen und erfassen, was ihm wichtig ist und was es motiviert. So kann ich Brücken bauen zu Menschen, die sonst kaum am Sozialleben teilnehmen können.

Ich verstehe mich als lernenden Teil einer lernenden Organisation. Mit einer offenen Grundhaltung stellen sich die Pflegezentren ein auf das anspruchsvolle und sich stets wandelnde Umfeld. Und ich bin Teil davon. Unsere Klientel ist sehr vielfältig und die Lebensgeschichten übersteigen an Dramatik zum Teil jeden Roman. Das erfordert Empathie, eine positive Grundhaltung, gutes Teamwork und eine grosse Fachlichkeit. Ich erlebe im Berufsalltag viel Wertschätzung und weiss, dass meine Arbeit wichtig ist.»

.

Weitere Informationen