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Qëndresa Zymeri

Wer bei uns in den Pflegezentren der Stadt Zürich arbeitet, hat eine verantwortungsvolle Aufgabe. Unsere Mitarbeitenden begleiten pflegebedürftige Menschen beim Eintritt und während ihres Aufenthalts. Sie sorgen dafür, dass sich Bewohnerinnen und Bewohner gut einleben, neu anfangen und sich bei uns wohlfühlen.

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«Ich würde auch wollen, dass man auf meine Wünsche eingeht»

Qëndresa Zymeri, Fachfrau Gesundheit und Studierende Pflege HF im Pflegezentrum Bombach

«Die Lehre zur Fachfrau Gesundheit habe ich im letzten Jahr abgeschlossen. Ich habe sehr viel gelernt: Einerseits bin ich ein Mensch, der sehr viele Fragen stellt. Die wurden mir immer mit sehr viel Geduld beantwortet. Ich habe auch gelernt, mich auf die Bewohnerinnen und Bewohner einzustellen – ihr Tempo, ihre Anliegen, ihre Bedürfnisse. Ich nehme ihre Wünsche ernst, egal, was es ist. Ich kümmere mich darum und tue es gern. Wenn ich selber Unterstützung bräuchte oder schwer krank wäre, würde ich das auch so wollen. 

Ich bin jemand, der gerne anpackt und umsetzt – eine Macherin. Ob das Aktivitäten mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern sind, ob ich Administratives zu erledigen habe oder etwas organisiere – ich bin einfach gerne aktiv. Das liegt wohl auch daran, dass ich vier jüngere Geschwister habe und zuhause auch oft zu ihnen schaue. Verantwortung übernehmen, das liegt mir. Darum macht mir auch das HF Studium Pflege Freude, das ich im Herbst begann. Ich kann auf die Unterstützung des Betriebs und meiner Vorgesetzten zählen. Überhaupt wird Weiterbildung bei uns sehr gefördert – das Kursangebot im Schulungszentrum Gesundheit SGZ, das zu den Pflegezentren gehört, ist sehr vielseitig und umfassend.

In der Pflege erlebe ich sehr viele schöne Momente. Oft sind die Bewohnerinnen und Bewohner so dankbar für die kleinen Dinge, die man für sie tut. Und wenn es Probleme gibt, ist das Team da, mit dem ich Lösungen suchen kann. Was mache ich, wenn eine Bewohnerin sich weigert, die Medikamente einzunehmen? Wenn sich jemand nur schwer eingewöhnt und einen ablehnt? Da gibt es viele Wege, die Situation gut zu bewältigen. Wichtig ist dabei immer der respektvolle Umgang. Und dass man bereit ist, aus schwierigen Situationen zu lernen.

Mir ist die Familie sehr wichtig, sie ist ein Stück von mir und wird es immer bleiben. Darum verstehe ich auch Angehörige sehr gut, die genau wissen wollen, wie wir die Bewohnerinnen und Bewohner begleiten und betreuen. Sie sind besorgt und wollen das Beste für ihre Nächsten – das würde ich auch so machen.»

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