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Klima

Die globale Klimaerwärmung wirkt sich spürbar auf Zürich aus. Die Stadt engagiert sich mit vielfältigen Massnahmen für den Klimaschutz und die Klimaanpassung.

Klimapolitik der Stadt Zürich

Ein wichtiger Bereich der Umweltpolitik der Stadt Zürich ist die Klimapolitik. Sie befasst sich mit dem Klimaschutz und dem Klimawandel.
Die Klimapolitik der Stadt Zürich verfolgt das Ziel, zum einen das Klima zu schützen und zum anderen die Folgen des Klimawandels durch Klimaanpassung abzumildern. Dazu werden verschiedene Strategien in beiden Bereichen verfolgt.

Klimaschutz in Zürich

Die Stadt steht hinter dem Klimaschutzziel von Paris. Dieses verlangt, dass die menschgemachte Klimaerwärmung auf einen Temperaturanstieg deutlich unter 2°C, möglichst auf 1,5°C, begrenzt wird.

Bereits im Jahr 2008 verankerte die Stimmbevölkerung in der Volksabstimmung zur 2000-Watt-Gesellschaft als erste Schweizer Stadt ein ambitioniertes Klimaschutzziels in der Gemeindeordnung. Die Stadt Zürich setzt sich seit Jahren mit konkreten Massnahmen dafür ein, Energieverbrauch und Treibhausgas-Emissionen auf dem Stadtgebiet zu senken.

Seit 1990 hat der Energieverbrauch pro Person um rund 1300 Watt abgenommen und 1,5 Tonnen CO₂  pro Jahr und Person konnten eingespart werden. Um jedoch die ambitionierten Klimaschutzziele von Paris zu erreichen, müssen die Treibhausgasemissionen deutlich schneller reduziert werden. 

Sechs Sofortmassnahmen 

Der Stadtrat hat sich entschieden,  das Tempo der Umsetzung von Massnahmen im Klimaschutz zu erhöhen. Sechs sog. klimapriorisierte  Massnahmen wurden verabschiedet:

  • «Anschubprogramm Heizungsersatz» für die schnellere Ablösung fossil betriebener Heizungen
  • Ausbau geplanter und neuer Energieverbunde, um Hauseigentümerschaften eine zusätzliche Option für eine klimafreundliche Wärme- und Kälteversorgung zu bieten
  • Umstellung der stadteigenen Fahrzeugflotte auf Betrieb mit erneuerbaren Energien
  • stärkere Berücksichtigung der Klimarelevanz beim Einkauf von Gütern und Dienstleitungen für die Stadt
  • klimafreundlichere Verpflegung in städtischen Betrieben
  • Bildung eines Klimaforums mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilbevölkerung

Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 auf netto Null

Verschiedene Vorstösse aus dem Zürcher Gemeinderat fordern eine stringente Klimapolitik mit dem Ziel einer Reduktion des CO2-Ausstosses pro Einwohnerin und Einwohner auf Null bis ins Jahr 2030. Der Stadtrat hat eine Studie in Auftrag gegeben, die prüft wie ein Szenario-Netto-Null aussehen könnte und welche Massnahmen ergriffen werden müssten, um es zu erreichen. 

Klimaanpassung

Der Klimawandel hat bereits heute spürbare Folgen für die Stadt Zürich. Die Veränderungen des Klimas und die Folgewirkungen für Zürich sind vielfältig: heisse Sommer mit langen Hitzeperioden und damit einhergehenden Gesundheitsbelastungen, intensivere und häufiger auftretende Regenfälle können das Risiko für Überschwemmungen oder die Einwanderung invasiver Arten erhöhen. Zürich könnte auch wirtschaftlich von globalen klimabedingten Entwicklungen wie der Veränderung der landwirtschaftlichen Produktion oder zunehmenden Flüchtlingsströmen betroffen werden. 

Die Stadt hat das Ziel, die Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren. Sie verfügt mit ihrer Fachplanung zur Hitzeminderung über Klimaanalyse - und Planungskarten und konkrete Handlungsempfehlungen und eine Umsetzungsagenda für die städtischen Stellen. 

Es ist verankert im Masterplan Umwelt. Die Stadt kennt die Herausforderungen und hat bereits vorausschauende Massnahmen ergriffen, um sich den zu erwartenden Herausforderungen des Klimawandels frühzeitig anzupassen.

Der Umweltbericht gibt Auskunft über den Zustand der Umwelt in Zürich. 

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