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Klima

Die globale Klimaerwärmung wirkt sich spürbar auf Zürich aus. Die Stadt engagiert sich mit vielfältigen Massnahmen für den Klimaschutz und eine Klimaanpassung.

Klimaanalyse

In Städten herrscht ein eigenes Lokalklima. Es ergibt sich aus der Versiegelung des Bodens, einem veränderten Wasserhaushalt, dem geringen Vegetationsbestand, aus der Wärmespeicherung in Bauten, der Emission von Luftschadstoffen und Abwärme und aus einer veränderten Luftzirkulation durch die Baustrukturen. Erhöhte Temperaturen, belastete Luft und eine geringe Durchlüftung sind typische Kennzeichen für das Stadtklima und stellen für die Bevölkerung ein Gesundheitsrisiko dar.

Projekt Klimaanalyse 2011 (KLAZ)

Das Projekt Klimaanalyse Stadt Zürich hat untersucht, welche Faktoren das Stadtklima beeinflussen. Daraus sind Handlungsfelder und -möglichkeiten abgeleitet worden, die bei der baulichen Weiterentwicklung der Stadt zu beachten sind. Die im Rahmen der KLAZ gewonnenen Erkenntnisse liefern einen Orientierungsrahmen für den Einbezug stadtklimatischer Aspekte in planerische, gestalterische und bauliche Entscheide. Mit Blick auf den Klimawandel dürfte das Thema Stadtklima in den nächsten Jahren noch wichtiger werden.

Wissenschaftliche Studie

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit haben Fachexperten der Universität Basel und der Technischen Universität Berlin den Zustand des Lokalklimas von Zürich analysiert. Die Belastungssituationen – Überwärmung, eingeschränkte Durchlüftung und erhöhte Luftbelastung – sind auf themenbezogenen Karten dargestellt. Der wissenschaftliche Endbericht enthält die ausführlichen Studienergebnisse.

Klimaschutz

Rekordheisse Sommer, sich häufende heftige Regenfälle mit Überschwemmungen und extrem milde Winter zeigen, dass der Klimawandel längst nicht mehr nur auf Expertenebene diskutiert werden muss. Der Zusammenhang zwischen ungewöhnlichen Wetterphänomenen und weltweit steigendem Erdöl-, Gas- und Kohleverbrauch wird langsam aber sicher gesellschaftliche Realität.

Zielvorgaben

Das Erreichen der nationalen Zielvorgabe – Reduktion des CO₂-Ausstosses um 10 Prozent unter das Niveau von 1990 – scheint für die Stadt Zürich in Reichweite. Dies zeigt auch die aktuelle CO₂-Statistik. Für einen nachhaltigen Ressourcenverbrauch ist aber noch mehr nötig.

In der Volksabstimmung vom 30. November 2008 sprach sich eine grosse Mehrheit für die Ziele einer 2000-Watt-Gesellschaft aus. Dies heisst, dass mittelfristig jede Person nur noch 2000 Watt energetische Dauerleistung (Primärenergie) konsumieren darf. Der heutige Bedarf in der Stadt Zürich liegt bei rund 4200 Watt pro Person. Die konsumierte Energie muss zudem in Zukunft zu 75 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammen, damit der CO₂-Ausstoss pro Person und Jahr nicht mehr als eine Tonne beträgt und der globale Klimawandel gebremst werden kann.

2000-Watt-Indikatoren 

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