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Hintergrund

Die Stadt steht hinter dem Klimaschutzziel von Paris. Dieses verlangt, dass die menschgemachte Klimaerwärmung auf einen Temperaturanstieg deutlich unter 2°C, möglichst auf 1,5°C, begrenzt wird. Bereits im Jahr 2008 verankerte die Stimmbevölkerung in der Volksabstimmung zur 2000-Watt-Gesellschaft als erste Schweizer Stadt ein ambitioniertes Klimaschutzziel in der Gemeindeordnung.

Seit 1990 hat der Energieverbrauch pro Person um rund 1300 Watt abgenommen und 1,5 Tonnen CO₂ pro Jahr und Person konnten eingespart werden, was rund 30 Prozent entspricht. Trotz diesen Klimaschutzmassnahmen schreitet der Klimawandel voran, auch in Zürich. Um die ambitionierten Klimaschutzziele von Paris zu erreichen, müssen die Treibhausgasemissionen deutlich schneller reduziert werden.

Verschiedene Vorstösse aus dem Zürcher Gemeinderat fordern eine stringente Klimapolitik mit dem Ziel einer Reduktion des CO₂-Ausstosses pro Einwohnerin und Einwohner auf Null bis ins Jahr 2030.

Temperaturveränderung in der Stadt Zürich 1864–2018
Temperaturveränderung in der Stadt Zürich 1864–2018

Treibhausgasemissionen

Heutige Emissionen und deren Aufteilung

Treibhausgasemissionen und voher sie stammen
20 % = Heizen un Verkehr in Zürich / 70 % = Aufbereitung Energieträger, Infrastruktur, Ernährung, Textilien und restlicher Konsum / 10 % = Flugverkehr und Non-CO2 Flugverkehr

Wichtige Hebel zur Treibhausgasreduktion

Hier kann die Stadt Zürich direkt Einfluss nehmen:
  • Ersatz von Öl- und Gasheizungen und energetische Optimierung
  • Ersatz fossil betriebener Fahrzeuge
  • Gesunde und klimafreundliche Ernährung
  • Klimafreundlicher Konsum (Textilien etc.)

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