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Netto-Null Treibhausgase

Die Stadt Zürich prüft, ihr Klimaschutzziel auf netto null Treibhausgase anzupassen. Mit welchen Massnahmen und bis wann Zürich klimaneutral werden kann, wird aktuell erarbeitet.

Was bedeutet Netto-Null für Zürich?

Die Stadt Zürich diskutiert, ihr Klimaschutz-Ziel anzupassen auf netto null Treibhausgase.

Netto-Null ist ein globales Konzept. Es bedeutet, dass unter dem Strich keine Treibhausgase mehr produziert werden. Dazu müssen die Treibhausgase massiv reduziert werden. Ein möglichst kleiner verbleibender Rest wird durch so genannte Treibhausgas-Senken der Atmosphäre entzogen. 

Welchen Beitrag die Stadt Zürich zu einem Netto-Null-Klimaziel leisten kann, erarbeiten Fachleute der Stadt Zürich.

Szenarien Netto-Null Treibhausgase

Unter der Leitung von Fachleuten des Umwelt- und Gesundheitsschutzes und der Energiebeauftragten der Stadt Zürich haben externe Fachleute die städtischen Treibhausgasemissionen, Reduktionsmassnahmen und deren Kosten umfassend analysiert. Auf dieser Grundlage erarbeitet die Stadtverwaltung Szenarien, wie, bis wann und mit welchen Mitteln eine klimaneutrale Stadt Zürich realisiert werden kann. Angestossen wurde das Projekt durch mehrere Klimavorstösse des Gemeinderats.

Der wissenschaftliche Grundlagenbericht zeigt auf:

  • Massnahmen, die es braucht, um die Treibhausgasemissionen auf dem Stadtgebiet zu reduzieren – sprich die Emissionen aus Gebäuden und dem Verkehr auf null zu bringen.
  • Treibhausgasemissionen, die Zürcherinnen und Zürcher mit ihrem Konsum- und Mobilitätsverhalten ausserhalb der Stadtgrenze verursachen und welchen Einfluss sie darauf haben. 
  • Ein Netto-Null-Ziel für Zürich bis 2030 ist dann möglich, wenn die Klimaschutzmassnahmen massiv verstärkt werden und die verbleibenden Treibhausgase über Zertifikate kompensiert werden. 
  • Die bestehenden Klimaschutzmassnahmen der Stadt Zürich zielen in die richtige Richtung. Für eine Netto-Null-Zielsetzung unabhängig vom Zeitpunkt muss das Tempo erhöht werden. Das hat der Stadtrat bereits 2019 beschlossen und sechs klimapriorisierte Massnahmen definiert.

Eine zusätzliche Studie zeigte, dass die Möglichkeiten für die Stadt Zürich, CO2 aus der Luft zu entziehen und langfristig zu speichern, sehr beschränkt sind.

Die Erkenntnisse aus dem Grundlagenbericht bilden die Basis für konkrete Szenarien, welche die Stadt bis Ende Jahr 2020 erarbeitet. Im Frühling 2021 wird der Stadtrat seine Vorstellungen für die Anpassung des Klimaschutzzieles dem Gemeinderat Zürich unterbreiten. 

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