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Politischer Auftrag

Mit der Abstimmung zur 2000-Watt-Gesellschaft hat Zürich bereits 2008 als erste Schweizer Stadt ein Klimaschutzziel in der Gemeindeordnung festgelegt. Dieses verlangt eine Reduktion des CO2-Ausstosses auf jährlich eine Tonne pro Einwohnerin oder Einwohner bis ins Jahr 2050. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Stadt in den vergangenen Jahren zahlreiche Massnahmen getroffen. Dazu gehört zum Beispiel, dass sie energetisch vorbildlich baut und alte Gebäude saniert. Hinzu kommen Investitionen in die erneuerbare Stromversorgung, den Ausbau thermischer Netze oder die Umstellung der Fahrzeugflotte auf alternative Antriebe.

Die Treibhausgasemissionen auf dem Stadtgebiet sind zwar seit 1990 um einen Viertel gesunken. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen aber, dass diese Bemühungen nicht ausreichen. Die Treibhausgasemissionen müssen schneller sinken. Sowohl die Klimabewegung wie das Parlament haben 2019 gefordert, das Klimaschutzziel deutlich zu verschärfen.

Die Stadt hat auf dieser Grundlage ein neues Klimaschutzziel Netto-Null 2040 ausgearbeitet. Mit der Volksabstimmung vom 15. Mai 2022 wurde die Gemeindeordnung – die Verfassung der Stadt Zürich – angepasst und das neue Klimaschutzziel rechtlich verankert. 

Temperaturveränderung in der Stadt Zürich 1864–2021
Temperaturveränderung in der Stadt Zürich 1864–2021 (Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz).

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