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Vorsicht vor der Vogelgrippe

News

5. Dezember 2022

Kontakt zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel vermeiden

In vielen Ländern Europas tritt das Vogelgrippe-Virus seit einiger Zeit vermehrt auf. Die Vogelgrippe stellt nicht mehr nur in der Nähe von grossen Gewässern eine Gefahr dar. Um das Hausgeflügel vor einer Ansteckung zu schützen, haben Bund und Kantone die gesamte Schweiz zum Kontrollgebiet erklärt.

Massnahmen zum Schutz vor Ansteckung

Hühner, Gänse und anderes Geflügel dürfen nur unter Auflagen ins Freie, zum Beispiel in Aussenräume mit dichtem Dach und spatzensicher vergitterten oder mit Netzen verkleideten Seitenwänden. Auslaufflächen und Wasserbecken dürfen dem Hausgeflügel nur zugänglich gemacht werden, wenn die Abdeckung den Kontakt zu Wildtiere verhindert (beispielsweise Netze, Zäune, Verbrämungsbänder). Gefüttert werden darf nur noch in vor Wildvögeln gesicherten Gehegeteilen. Wassergeflügel (Enten, Gänse) und Laufvögel (Strausse) müssen getrennt vom übrigen Hausgeflügel gehalten werden.

Das Geflügel ist gut zu beobachten und es gilt die Aufzeichnungs- und Meldepflicht für krankes und totes Hausgeflügel. Märkte, Ausstellungen und Ähnliches mit Geflügel sind verboten.

Diese Massnahmen gelten schweizweit und bis mindestens 15. Februar 2023.

Geflügel muss registriert werden

Unabhängig von diesen Massnahmen und unabhängig von der Vogelgrippe-Situation sind alle Geflügelhaltungen, auch Kleinst- und Hobbyhaltungen, beim Veterinäramt zu registrieren. 

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