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23. April 2019

ZüriWC testet Komposttoiletten

Die ersten warmen Tage im Jahr locken viele Zürcherinnen und Besucher der Limmatstadt ins Freie. Es beginnt die Jahreszeit, in der das Leben vermehrt draussen stattfindet. Wo gelebt, gelacht und viel Zeit verbracht wird, braucht es auch einen Ort, wo man sich unkompliziert erleichtern kann. Der Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich testet dieses Jahr erstmals an verschiedenen Orten in der Stadt sogenannte Komposttoiletten.

Umweltfreundlich und ästhetisch

Komposttoiletten überzeugen nicht nur optisch, sondern bieten auch Vorteile für die Umwelt: Anstelle von Wasser wird mit Sägemehl «gespült», das Häuschen samt Einrichtung ist aus Holz und die menschlichen Ausscheidungen können kompostiert werden. Werden die Toiletten zudem richtig gewartet, sollten sich keine unangenehmen Gerüche entwickeln.

Komposttoiletten an beliebten Orten

Acht Komposttoiletten stehen seit dem Osterwochenende bis September an Plätzen, die sich während der Sommermonate bei der Bevölkerung grosser Beliebtheit erfreuen: Kanzleiareal, Kasernenareal, Ecke Johannesgasse/Langstrasse, in den Parks Schindlergut und Siriuswiese sowie im Wald bei den Grillstellen Hürstwiese und Escherhöhe und dem Spielplatz Hohenstein. Im Juli kommen für einen Monat probeweise weitere Standorte dazu. Welche das sein werden, ist auch von den Rückmeldungen der Nutzenden abhängig.

Die Meinung der Bevölkerung ist uns wichtig

An jedem Toilettenhäuschen hängen Tafeln mit einem QR-Code. Die Nutzerinnen und Nutzer werden aufgefordert die Öko-Toiletten zu bewerten. «Uns interessiert die Meinung der Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher zu den Komposttoiletten», sagt Stadtrat Andreas Hauri. «Ich bin sehr gespannt, ob die Toiletten in der Bevölkerung auf Sympathie stossen.» Basierend auf den Rückmeldungen aus der Bevölkerung und den gemachten Erfahrungen wird der Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich prüfen, ob und wie Komposttoiletten in der Stadt Zürich vermehrt eingesetzt werden können.