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Wer über längere Zeit eine oder mehrere illegale Substanzen konsumiert, erleidet oft beträchtliche gesundheitliche Einschränkungen. Zudem gerät die soziale Einbettung ins Wanken. Im Beruf, in der Familie, im Freundeskreis und in der Freizeit entgleitet die Situation, die Kontrolle geht zunehmend verloren. Der körperliche Entzug ist ein erster entscheidender Schritt, um die persönliche Situation zu verbessern und in Ruhe die weitere Behandlung zu planen.

Die Behandlung

Aufgrund der sozial-medizinischen Eintrittserhebung legen wir gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten die Behandlung fest. Sie dauert in der Regel 2-3 Wochen. Arzt und Pflegepersonal überwachen und betreuen die Patientinnen und Patienten rund um die Uhr. Bei Opiatentzügen garantieren strukturierte Abbauprogramme mit Methadon und Buprenorphin (Subutex®) den bestmöglichen Verlauf. Kokainentzüge finden im Rahmen eines standardisierten therapeutischen Verfahrens statt. Medikamente und komplementär-medizinische Angebote lindern die Entzugssymptome. Ebenso wichtig wie die medizinische Betreuung sind die Beratungsgespräche. Gemeinsam mit der zuständigen Fachperson erarbeiten Patientinnen und Patienten Lösungen, wie es nach dem Entzug weitergehen soll.

Der Aufenthalt

Die klinische Abteilung der Suchtbehandlung Frankental liegt am Stadtrand von Zürich und ist durch den öffentlichen Verkehr gut erschlossen. Das ehemalige Herrschaftshaus mit grosszügigem Umschwung ist ruhig gelegen und bietet einen erholsamen Rahmen. Die Patientinnen und Patienten wohnen geschlechtergetrennt in 2- bis 3-Bett-Zimmern.

Die Struktur

Arbeits- und Freizeitaktivitäten strukturieren den Tag. Dazu gehören auch ein Sportangebot und genügend Zeit zur Erholung. Laufend wird das persönliche Befinden der Patientin oder des Patienten berücksichtigt.

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