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Integration

Der Übergang von einer stationären, männerspezifischen und stark strukturierten Therapie zum substanzunabhängigen und eigenverantwortlichen Leben ist eine grosse Herausforderung. In der Integrationsphase lassen sich die erlernten Selbst- und Sozialkompetenzen sowie die Techniken der Rückfallprophylaxe weiter festigen. Zudem ist dies der Zeitpunkt, um den beruflichen Wiedereinstieg umzusetzen, in der Arbeitswelt wieder Fuss zu fassen und neue soziale Kontakte aufzubauen. 

Die Behandlung

Der Aufenthalt in der Integrationswohngruppe dauert mindestens 3 Monate und beginnt mit einer vierwöchigen Probezeit. In dieser Zeit überprüft der Klient den Abstinenzentschluss und den Umgang mit zunehmenden Freiheiten und mit der selbstverantwortlichen Alltags- und Freizeitgestaltung. Nach der Probezeit folgt die eigentliche Integrationsphase. Ziele und Abläufe orientieren sich am Grad der beruflichen Integration, an den therapeutischen Massnahmen und den Ressourcen des Klienten. Zur Behandlung gehören regelmässige Einzel- und Gruppengespräche, eine systematisierte und aktive Rückfallprophylaxe sowie intensive Begleitung in der schulischen oder beruflichen Integration. Hierbei erklärtes Ziel ist der Wiedereintritt in den ersten Arbeitsmarkt. In wiederkehrenden Standortkonferenzen setzt sich der Klient, zusammen mit dem interdisziplinären Behandlungsteam unter Leitung des Case Managements, mit den Behandlungszielen auseinander. Der Einbezug der einweisenden Behörden sowie des familiären Umfelds ist individuell geregelt und hat einen hohen Stellenwert. Koordiniert wird die Behandlung durch das Case Management.

Der Aufenthalt

Das Integrations-Wohnhaus liegt zentrumsnah im Zürcher Universitätsquartier. Drei Wohnungen bestehend aus Einzelzimmer, Küche und Bad bieten jeweils 3 Personen Platz. Ein gemeinsamer TV- und Fitnessraum stehen allen Klienten zusätzlich zur Verfügung. Den Haushalt – samt Verpflegung und Reinigung – führen die Klienten selbstständig.

Die Struktur

Voraussetzung für den Eintritt ist eine abgeschlossene stationäre Behandlung. Im Idealfall besteht bereits eine Arbeitsanstellung, ein Ausbildungs- oder Schulplatz. Ist dies nicht der Fall, bietet die Suchtbehandlung Frankental eine interne Arbeitsstruktur und begleitet den Prozess der externen Arbeitsintegration intensiv mit Berufsberatung (Job Coaching) und Arbeitstraining. Erfolgt der Eintritt aus einer anderen Institution, kann die psychotherapeutische Behandlung bei einer externen Fachperson weitergeführt werden.

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