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Ambulantes Angebot

Ein Austritt aus einem stationären Behandlungsrahmen ist nicht gleichbedeutend mit dem Ende der psychotherapeutischen Zusammenarbeit. Viele der Themen, die während des Aufenthalts in einer Institution aufgegriffen wurden, sind noch nicht vollständig bearbeitet und die Bewältigung des neuen Lebensabschnittes am Ende einer stationären Therapie wirft zusätzliche Fragen und Unsicherheiten auf. Die ambulante Psychotherapie soll als natürliche Fortsetzung eines laufenden Prozesses gelten, Klientinnen und Klienten in ihren Entwicklungsschritten nach erfolgtem Austritt begleiten und Krisen vorbeugen.

Die Behandlung

Die psychotherapeutische Behandlung im ambulanten Setting wird durch Fachpersonen des Psychologisch-Diagnostischen Dienstes durchgeführt. Im Wesentlichen wird der in der stationären Therapie oder der Integrationsphase begonnene Prozess weitergeführt - dabei handelt es sich um eine eigentliche ambulante Nachbetreuung mit psychotherapeutischem Schwerpunkt. Die therapeutische Arbeit ist zielorientiert und der Verlauf wird unter Einbezug des Case Management regelmässig evaluiert und angepasst. Die Dauer und die Frequenz werden individuell festgelegt und unterstehen keiner zeitlichen Begrenzung. Die ambulante Psychotherapie wird als delegierte Behandlung von den Krankenkassen anerkannt.

Der interne Sozialdienst bietet bei Bedarf ambulante Beratungen an, um ehemalige Klientinnen und Klienten in praktischen Fragen rund um ihre soziale Situation zu unterstützen (Umgang mit Geld, Behörden usw.). Die Kosten werden der Krankenkasse in Rechnung gestellt.

Patientinnen und Patienten, welche einen Entzug oder Teilentzug in der Suchtbehandlung Frankental durchgeführt haben und keine externe psychotherapeutische Behandlung haben, können nach Austritt ebenfalls im ambulanten Setting vom Psychologisch-Diagnostischen Dienst betreut werden.

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