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Stationäre Therapie

Eine Therapie für Männer

Eine stationäre Therapiebehandlung ist der Beginn einer langfristigen und tief greifenden Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie. Sie bietet die Möglichkeit, den Fakten und Ereignissen auf die Spur zu kommen, die der Sucht zugrunde liegen und zeigt Wege auf, um diese zu verarbeiten und in der neuen Lebenssituation zu integrieren. Langfristiges Ziel ist die Erarbeitung der notwendigen Voraussetzungen für eine selbstbestimmte Lebensgestaltung.


Eine besondere Bedeutung kommt der männerspezifischen Arbeit zu. Männerspezifische Suchtarbeit soll die Reflexion und Neukonstruktion von Männlichkeit beinhalten und zur Aufrechterhaltung von Abstinenz durch eine adäquatere Bewältigung zentraler männlicher Lebensbereiche und durch Balancierung einseitiger Geschlechterrollenvorgaben beitragen. Genderspezifische Arbeit ermöglicht eine passgenaue und zielgruppenorientierte therapeutische Arbeit. Dabei werden männerspezifische Themen, die sich insbesondere auf das Konsumverhalten auswirken, aufgegriffen und auf vielfältige Weise bearbeitet.

Die Behandlung

Die Dauer des stationären Aufenthalts ist individuell und richtet sich nach der persönlichen Ausgangslage und den Zielen des Klienten. Die Behandlung beginnt mit psychodiagnostischen Abklärungen und einer umfassenden Anamnese in allen wichtigen Lebensbereichen. Daraus entsteht ein Ressourcen- und Kompetenzprofil, das die Grundlage für die weitere Planung der Behandlung bildet. Diese umfasst wöchentliche psychotherapeutische Einzelsitzungen, mehrere themenzentrierte Gruppensitzungen, Sport, Arbeitstraining, Einzelunterricht und berufliche Integrationsberatung. Therapeutische Schwerpunktwochen und Workshops zu männerspezifischen Themen ergänzen das breite Angebotsspektrum. In regelmässigen Standortkonferenzen setzt sich der Klient zusammen mit dem interdisziplinären Behandlungsteam unter Leitung des Case Management der Suchtbehandlung Frankental mit den Behandlungszielen auseinander. Der Einbezug der einweisenden Behörden sowie des familiären Umfelds ist individuell geregelt und hat einen hohen Stellenwert. Koordiniert wird die Behandlung durch das Case Management.

Der Aufenthalt

Das Wohnhaus der stationären Therapie liegt in Zürich-Seebach und ist durch den öffentlichen Verkehr gut erschlossen. Es ist ruhig gelegen und bietet mit grossem Umschwung, PC/Internet, Billard, Tischfussball, TV und einem Fitnessraum vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Die Klienten wohnen in 1- und 2-Bett-Zimmern.

Die Struktur

Therapeutische Angebote, Arbeitstraining und Freizeit strukturieren die Woche. Mit fortschreitender Therapiedauer nehmen die Freiheiten in der Gestaltung der Ausgänge zu.

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