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Psychodiagnostik

Bei der Überprüfung des psychischen Status der KlientInnen wendet der Psychologisch-Diagnostische Dienst während der Anamneseerhebung ausschliesslich standardisierte und validierte Verfahren an (Tests, Interviews, projektive Verfahren). Der Vergleich der Ergebnisse mit Verhaltensbeobachtungen im Alltag und die Verknüpfung bestehender Symptome mit lebensgeschichtlichen Entwicklungen führen zu einer verifizierbaren psychopathologischen Diagnose nach ICD-10 u/o DSM-V-Kriterien. Sie wird durch ein psychodynamisches Erklärungsmodell (bzw. ein funktionales Problemverständnismodell) ergänzt. Besteht lediglich ein Verdacht auf einzelne Syndrome oder Störungsbilder, ziehen wir zusätzliche Verfahren hinzu und leiten allenfalls externe medizinische Abklärungen in die Wege.
 
Die anamnestische und diagnostische Abklärung dauert maximal drei Monate und unterliegt einem intensiven interprofessionellen Austausch. Der Prozess wird vom Case Management gesteuert und ausschliesslich von Psychologinnen und Psychologen des Psychologisch-Diagnostischen Dienstes und im Austausch mit dem ärztlichen Leiter durchgeführt.
 
Der abschliessende Bericht umfasst nebst der Diagnose auch eine Einschätzung zur Therapiemotivation und -fähigkeit der Klientin oder des Klienten und erlaubt dadurch eine konkrete Indikationsstellung.

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