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Risikogruppen

Aktuell

Wer ist besonders gefährdet?

  • Personen ab 65 Jahren
  • Erwachsene mit folgenden Vorerkrankungen (Bluthochdruck, Chronische Atemwegserkrankungen, Diabetes, immunsystemschwächende Erkrankungen und Therapien, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs)
  • Personen mit hochgradiger Adipositas (Fettleibigkeit, BMI von 40kg/m2 oder mehr)
  • schwangere Frauen

Im Anhang 6 der COVID-19-Verordnung 2 listet das BAG laufend auf, wer nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen als besonders gefährdet gilt.

Erkrankungen mit dem neuen Coronavirus können sehr unterschiedlich verlaufen. Manche Menschen haben nur milde Symptome und merken kaum, dass sie krank sind. Andere benötigen eine intensive Behandlung im Spital.

Empfehlungen für besonders gefährdete Menschen

Gehören Sie zur Risikogruppe, dann empfehlen wir Ihnen:

  • Meiden Sie möglichst öffentliche Verkehrsmittel.
  • Kaufen Sie ausserhalb der Stosszeiten ein oder lassen Sie eine Freundin oder einen Nachbarn für Sie einkaufen.
  • Meiden Sie Orte mit vielen Menschen.
  • Vermeiden Sie Kontakte mit erkrankten Personen.
  • Schützen Sie sich und andere mit einer Maske.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie Atembeschwerden, Husten oder Fieber haben. Rufen Sie sofort Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder ein Spital an. Sagen Sie, dass Sie im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus anrufen und ein erhöhtes Krankheitsrisiko haben. Beschreiben Sie Ihre Symptome.

Schwangere Frauen

Aufgrund der aktuell vorliegenden Erkenntnisse ist das BAG in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) zum Schluss gekommen, dass schwangere Frauen zu den besonders gefährdeten Personen gehören. 

Ausschlaggebend für diesen Entscheid sind neuere Studien, die vermehrt Hinweise geben, dass schwangere Frauen bei einer Erkrankung am neuen Coronavirus im Vergleich zu nicht schwangeren Frauen des gleichen Alters ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben können. Dies ist jedoch die Minderheit. Gemäss Studien hatten schwangere Frauen mit einem schweren Krankheitsverlauf meist beispielsweise Übergewicht, ein erhöhtes Alter oder sonstige Krankheiten. Ein schwerer Krankheitsverlauf kann einen negativen Einfluss auf die schwangere Frau, die Schwangerschaft sowie auf das ungeborene Kind haben.

Geringe Gefährdung für Kinder und Jugendliche

Nach heutigem Wissensstand hat das Alter einen entscheidenden Einfluss auf den Verlauf einer Infektion mit dem Coronavirus. Kinder und Jugendliche können sich zwar anstecken, entwickeln insgesamt aber seltener Symptome und die Krankheit verläuft in aller Regel milder.

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