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Konflikte und Gewalt

Rückzug und Rücksicht

Die enormen Einschränkungen des Alltags während der ausserordentlichen Lage setzen vielen Menschen zu. Paare, Familien und Wohngemeinschaften leben plötzlich ständig auf engem Raum zusammen, das kann zu schwierigen Situationen und Dichtestress führen. Einige Probleme lassen sich abfedern:

  • Seien Sie so tolerant wie möglich und drücken Sie immer wieder ein Auge zu.
  • Alle Bewohnerinnen und Bewohner sollten Rückzugsmöglichkeiten haben.
  • Definieren Sie einen fixen Termin pro Tag für Austausch und Problembesprechung.
  • Definieren Sie Zeiten, in denen jeder und jede für sich sein kann.
  • Machen Sie Spaziergänge allein, nicht in der Familie.
  • Benennen Sie Probleme offen, bevor sie zu Streit führen.
  • Wenn Konflikte Überhand zu nehmen drohen, suchen Sie externe Unterstützung.

Online-Training zur Stärkung der Paarbeziehung

Die Universität bietet ein kostenloses Online-Training zur Pflege einer Partnerschaft an. Ziel sei es, Paarbeziehungen in Zeiten von Stress zu stärken. Mehr zu Informationen und Teilnahme.

Falls Gewalt aufkeimt

Gewalt hat nicht nur körperliche Formen. Auch Schreien oder konstantes Ignorieren sind Formen von Gewalt. Falls Sie bei sich selber Aggressionen feststellen, die gewaltsames Handeln nach sich ziehen könnten – suchen Sie umgehend Hilfe. Wenden Sie sich an eine Vertrauensperson an oder eine Beratungsstelle.

Das Projekt «Zürcher Hotels helfen Frauen in Not» ist ein Entlastungsangebot für in Zürich wohnhafte Frauen und Kinder. Es trägt dazu bei, familiäre Krisen zu entschärfen und das Risiko von häuslicher Gewalt zu mindern. Informationen finden Sie bei der Fachstelle für Gleichstellung.

Falls Sie von Gewalt betroffen sind, finden Sie die nötigen Kontakte via Opferhilfe Schweiz oder die Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt. Falls Sie bedroht sind, rufen Sie die Notrufnummer 117.

Wenn Sie in Ihrem Umfeld Gewalt wahrnehmen, melden Sie sich bitte bei einer der folgenden Stellen. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Gefährdungsmeldung), eines der fünf städtischen Sozialzentren, die Kinderschutzgruppe und Opferberatungsstelle des Kinderspitals Zürich oder rufen Sie im Fall von akuter Gewalt die Notrufnummer 117.

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