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Wirtschaft

stadt-zuerich.ch/coronavirus-wirtschaft

Informationen für Unternehmen, Arbeitgebende und Arbeitnehmende.

Härtefallprogramm

Die Eingabefrist für die dritte Zuteilungsrunde der Härtefallhilfe des Kantons Zürich ist am 20. Juni 2021 abgelaufen.  

Auf der Website des Kantons finden Sie weiterführenden Informationen.

Liquiditätshilfen für Unternehmen

Die Frist zur Beantragung von Krediten im Rahmen der kantonalen Kreditausfallgarantie des Kantons Zürich ist am 31. März 2021 abgelaufen.

Die Frist zur Beantragung von Krediten im Rahmen des Bundesprogrammes (COVID-19-Kredite) ist per Ende Juli 2020 abgelaufen. 

Die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) beantwortet Fragen zur Kreditversorgung und zu den Unterstützungsmassnahmen der Banken. Auf der Website sind Ansprechpersonen mit Kontaktdaten aufgeführt.

Kurzarbeitsentschädigung

Der Bundesrat hat am 23. Juni 2021 die Höchstdauer für den Bezug von Kurzarbeitsentschädigung (KAE) auf 24 Monate erhöht, d.h. Unternehmen, die seit Beginn der Pandemie ununterbrochen KAE abgerechnet haben, weiterhin durch KAE unterstützt werden. Die Erhöhung der Höchstbezugsdauer gilt bis zum 28. Februar 2022. 

Der Bundesrat hat zudem den Anspruch auf Kurzarbeit ausgeweitet. Die Kurzarbeitsentschädigung kann somit auch für die folgenden Personengruppen ausgerichtet werden:

  • Personen in befristeten Arbeitsverhältnissen und Arbeitnehmende auf Abruf in unbefristeten Arbeitsverhältnissen sofern die betriebliche Tätigkeit durch behördlich angeordnete Massnahmen weiterhin erheblich eingeschränkt ist. Der Anspruch ist bis zum 30. September 2021 befristet.
  • Lernende (ab 1. Januar 2021, befristet bis zum 30. September 2021).

Eine einfache Anleitung von der Voranmeldung von Kurzarbeit bis zur Abrechnung und Auszahlung der Kurzarbeitsentschädigung finden Sie beim Kanton Zürich. Antworten auf Fragen finden Sie auch auf der Webseite des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO).

Entschädigung für Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung

Selbständig­erwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die nach dem 16. September 2020 ihren Betrieb schliessen mussten oder deren Veranstaltungen verboten wurde, können Corona-Entschädigung beantragen.

Ab April 2021: Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die infolge von Massnahmen gegen das Coronavirus pro Monat eine Umsatzeinbusse von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum durchschnittlichen Umsatz der Jahre 2015 bis 2019 hatten, können ebenfalls Corona-Entschädigung beantragen.  Für die Zeit von Januar bis März 2021 berechtigt eine Umsatzeinbusse von mindestens 40 Prozent zum Leistungsbezug, für die Zeit vom 17. September bis 18. Dezember 2020 berechtigte eine Umsatzeinbusse von mindestens 55 Prozent zum Leistungsbezug. Voraussetzung ist ein AHV-pflichtiges Einkommen von mindestens CHF 10 000 im Jahr 2019. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der SVA Zürich

Entschädigung für Angestellte bzw. Arbeitgebende

Anspruch auf eine Entschädigung für den Erwerbsausfall haben Angestellte wegen Wegfalls der Fremdbetreuung für ihre Kinder. Anspruch auf die Entschädigung gibt es ebenfalls bei einem Erwerbsunterbruch aufgrund von einer durch einen Arzt verordneten Quarantäne.

Primär können die Anspruchsberechtigten (die Angestellten) die Entschädigung geltend machen. Der Arbeitgeber muss einbezogen werden (Bescheinigung des ausfallenden Lohnes). Bezahlt der Arbeitgeber einen Lohn während dieser Zeit, kann auch er den Anspruch geltend machen. Auf der Webseite der SVA Zürich sind alle Informationen samt Antragsformular aufgeschaltet.

Nothilfe für Selbständigerwerbende und Kleinstunternehmerinnen und -unternehmer

Die Nothilfe für Selbständige und Kleinstunternehmende in der Stadt Zürich ist beendet. Es können keine Gesuche mehr eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.stadt-zuerich.ch/ku-nothilfe

Sozialhilfe

Wenn Sie in eine Notlage geraten und nicht genügend Geld zum Leben haben, besteht Anrecht auf Sozialhilfe. Dies gilt auch dann, wenn Sie zwar arbeiten, ihr Lohn aber zum Leben nicht ausreicht. Die Sozialhilfe ist keine Endstation. Sie dient meistens dazu, vorübergehende Notlagen zu überbrücken. Neben finanzieller Leistungen erhalten Sie in der Sozialhilfe auch individuelle Beratung. Nehmen Sie frühzeitig Kontakt auf. Sie können den Antrag für Sozialhilfe online ausfüllen oder persönlich in Ihrem Sozialzentrum vorbeikommen. Die Mitarbeitenden der Sozialzentren sind für Sie da und beraten Sie gerne.

Wirtschaftliche Unterstützung Kulturbereich

Kulturinstitutionen und Kulturschaffende finden unter www.stadt-zuerich.ch/coronavirus-kultur eine umfassende Übersicht zu den wirtschaftlichen Massnahmen zur Abfederung der Auswirkung des Coronavirus.

Unterstützung für Jungunternehmende und Gründende

Viele Jungunternehmende und Gründende müssen ihr Geschäftsmodell aufgrund der Corona-Pandemie prüfen und anpassen oder sogar komplett ändern. Das Startzentrum unterstützt sie bei diesem Prozess mit passenden Tools und kostenlosen Erstberatungen. In den Beratungsgesprächen kann u.a. eine erste Auslegeordnung zu den dringlichsten Problemen und möglichen Sofortmassnahmen stattfinden. Weitere Informationen finden sich auf der Website des Startzentrums.

Unterstützung von Gastronomie- und Gewerbebetriebe

Drei-Drittels-Modell Mieten

Das von den Corona-Massnahmen betroffene lokale Gewerbe soll mit Mietzinsbeiträgen für Geschäftsliegenschaften unterstützt werden. Beitragsberechtigt sind Vermieterinnen und Vermieter, die Geschäftsräumlichkeiten in der Stadt Zürich vermieten und die sich seit dem 1. Dezember 2020 mit ihren Mietenden auf eine Reduktion des Mietzinses um mindestens zwei Drittel für mindestens einen Monat geeinigt haben. Die Unterstützung kann rückwirkend ab der Monatsmiete für den Dezember 2020 erfolgen und soll – sofern die finanziellen Mittel bis dahin ausreichen – bis und mit April 2021 ausgerichtet werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Unterseite «Unterstützung der Mietzinsen in Geschäftsliegenschaften».

Das Drei-Drittel-Modell gilt auch für Mietparteien der Stadt. Mietparteien, die Gewerberäumlichkeiten von der Stadt mieten, erhalten neu auch dann Mietzinserlasse, wenn sie von Anordnungen im Zusammenhang mit der Eindämmung der Covid-19-Pandemie indirekt betroffen sind. Weiterführenden Informationen finden Sie in der Medienmitteilung.

Aussenflächen

Restaurants mit einer Aussenfläche auf dem öffentlichen Grund können diese kostenlos vergrössern. Die Erlaubnis gilt bis Ende Oktober 2021. Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung.

Gebührenreduktion

Dem Gewerbe werden bis Ende 2021 Gebühren für die Benutzung des öffentlichen Grunds zu gewerblichen Sonderzwecken sowie die Bewilligungs- und Kontrollgebühren erlassen. Darunter fallen beispielsweise Boulevardcafés, Taxibewilligungen, Verkaufsstände, Wartezonen, Märkte, Veranstaltungen, Gastwirtschaftspatente und Nachtcafés. Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung.

Witterungsschutz und Beheizung von Aussenflächen

Witterungsschutzbauten und Beheizung von Aussenflächen mit erneuerbaren Energien in Gastronomie, Museen und Theatern sind bis zum 31. Mai bewilligungsfrei erlaubt. Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung.

Rechtlicher Umgang mit den möglichen Folgen des Coronavirus

Der Schweizerische Gewerbeverband beantwortet rechtliche Fragen, die sich für Unternehmen im Geschäftsalltag stellen. Insbesondere von Bedeutung sind das Arbeitsrecht, das allgemeine Vertragsrecht, die Krankentaggeldversicherung und betriebliche Gesundheitsaspekte.

Weitere Informationen

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