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Nothilfe für Selbständige und Kleinstunternehmende

Die Nothilfe für Selbständige und Kleinstunternehmende in der Stadt Zürich ist beendet. Es können keine Gesuche mehr eingereicht werden.

Befinden Sie sich in einer Notlage?

Jeder und Jede kann einmal in eine Notlage geraten. Gerade in der momentan herausfordernden Zeit kann es sein, dass man vorübergehend auf Unterstützung angewiesen ist. Melden Sie sich in einem unserer Sozialzentren für eine unverbindliche Beratung. Die Beratung in den Sozialzentren der Stadt Zürich steht allen Zürcherinnen und Zürchern offen, unabhängig davon, ob sie Sozialhilfe beziehen.

Die fünf Sozialzentren der Stadt Zürich

Wie hoch war die Nothilfe?

Die Nothilfe betrug pauschal 2500 Franken pro Gesuchstellerin resp. Gesuchsteller pro Monat/Gesuchsperiode. Sie diente dazu, eine finanzielle Notlage zu überbrücken bis andere finanzielle Mittel vorhanden waren. 

Wie sahen die Anspruchskriterien aus?

Ein Gesuch um Nothilfe für Selbständigerwerbende und KleinstunternehmerInnen infolge der Corona-Pandemie konnten Personen stellen, die:

  • das ordentliche AHV-Alter (Frauen: 64 Jahre; Männer: 65 Jahre) noch nicht erreicht haben,
  • ihren Wohnsitz in der Stadt Zürich haben,
  • eine Betriebsgrösse von maximal zwei Personen (inkl. GesuchstellerIn) haben,
  • ihren Betrieb aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus ganz oder teilweise schliessen mussten oder ihre Aufträge innert weniger Tage ganz oder teilweise verloren haben,
  • aktuell bei der zuständigen Ausgleichskasse/Sozialversicherungsanstalt als selbständigerwerbend gemeldet sind,
  • mit dem Betrieb aus selbständiger Erwerbstätigkeit ein Nettoeinkommen von mindestens 25 000 Franken im Jahr erzielen,
  • ihre Geschäftstätigkeit vor März 2020 aufgenommen haben,
  • keine Sozialhilfe beziehen.

Alleinstehende Personen erhielten Beiträge dann, wenn:

  • ihr jährliches Erwerbseinkommen aus unselbstständiger Haupt- und/oder Nebenerwerbstätigkeit und/oder das Ersatzeinkommen 37 500 Franken nicht übersteigt, 
  • weniger als 10 000 Franken liquide Mittel zur Verfügung stehen.

Personen in einer Ehegemeinschaft oder in einer eingetragenen Partnerschaft erhielten Beiträge dann, wenn:

  • das gemeinsame jährliche Erwerbseinkommen aus unselbstständiger Haupt- und/oder Nebenerwerbstätigkeit und/oder das Ersatzeinkommen 55 000 Franken nicht übersteigt,
  • weniger als 12 000 Franken liquide Mittel zur Verfügung stehen.

Rückerstattung der Nothilfe

Die Nothilfe gilt als subsidiäre Leistung zu den übrigen von Bund und Kanton ausgerichteten Leistungen wie Erwerbsausfallentschädigung (EO-Taggelder), evtl. andere. Deshalb muss die Nothilfe nach Erhalt weiterer Leistungen nach Möglichkeit zurückerstattet werden. 

Die Bezügerinnen und Bezüger der Nothilfe werden im Oktober 2020 durch die Sozialen Dienste Zürich über das weitere Vorgehen sowie eine allfällige Rückerstattung informiert.

Bei Fragen zur Rückerstattung stehen Ihnen das Team KU-Nothilfe unter 044 412 61 62 oder via Kontaktformular zur Verfügung.

 

 

Kontaktformular

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