Instrumente

Die Stadt Zürich verfügt über ein breites Instrumentarium zur Umsetzung der 2000-Watt-Gesellschaft. Die Hauptsteuerung erfolgt über den Masterplan Energie, eine Vielzahl weiterer Strategien und davon abgeleitete Massnahmen steuern in die gleiche Richtung. Die wichtigsten davon finden sich in der folgenden Übersicht.

Konsum und Ernährung

Generell basiert unser Essen auf einem hohen Anteil an Fleisch und Milchprodukten. Indem wir uns vermehrt saisonal, mit frischen Produkten und aus der Region verpflegen sowie den Konsum von tierischen Produkten reduzieren, könnte die Umwelt- und Klimabelastung durch die Ernährung bereits um rund 45 Prozent reduziert werden. Ernährung trägt rund ein Drittel zur Umweltbelastung und knapp 20 Prozent zu den CO2-Emissionen  bei.

Aber nicht nur, was wir essen, ist relevant für die Klimabilanz, sondern auch, was wir nicht essen: In der Schweiz landet ein Drittel der Lebensmittel im Abfall, 45 Prozent davon stammen aus den Haushalten.

Das Potenzial, bei der Ernährung Ressourcen einzusparen, ist somit riesig. Ziele der Stadt Zürich sind, bis 2050 den CO2-Ausstoss von heute 5,2 auf eine Tonne und langfristig den Energieverbrauch auf 2000 Watt pro Person zu reduzieren. Dabei soll auch der Anteil aus der Ernährung von heute 750 auf 250 Watt pro Person sinken.

Die Stadt Zürich fördert die nachhaltige Ernährung:

  • initiiert neue Verpflegungsangebote wie das Menu Plus in städtischen Personalcafetérias, das rund 50 % weniger CO2-verursacht
  • unterstützt innovative Ideen wie die essbare Terrasse im Amtshaus IV,  
    Schulen bei der Bildung zu  Ernährung und Umwelt oder die
    Einkaufsverantwortlichen bei der nachhaltigen Beschaffung von Lebensmitteln und Reduzierung von Foodwaste
  • vernetzt städtische Dienstabteilungen, Fachorganisationen, Wissenschaft und Unternehmen und sensibilisiert die Bevölkerung
  • überprüft die Erfolge und den Handlungsbedarf mit dem Steuerungs- und Controllinginstrument Masterplan Umwelt.

Angebote der Stadt Zürich für eine nachhaltige Ernährung:

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