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Wussten Sie, dass...

Rindfleisch

Wussten Sie, dass es 21 Quadratmeter Land und unzählige Liter Wasser braucht, um ein Kilogramm Rindfleisch zu produzieren?

Über 70 Prozent der Landwirtschaftsfläche weltweit wird heute für die Tierhaltung beansprucht. Dem steht eine weltweite Nahrungsversorgung von rund 20 Prozent gegenüber. Würden auf diesen Flächen wieder vermehrt Nahrungspflanzen für den Menschen angebaut, könnte die Nahrungsversorgung global verbessert und das Klima geschont werden. 21 Quadratmeter Land braucht es, um ein Kilogramm Rindfleisch zu produzierten. Auf der gleichen Fläche Land wachsen 105 Kilogramm Kartoffeln.

Auch beim Wasserverbrauch sieht die Bilanz für Rindfleisch nicht rosig aus. Je nachdem welche Futtermittel (Heu, Getreide, Mais, Gerste etc.) die Kühe bekommen, wird mehr oder weniger Wasser verbraucht. Am besten für die Wasserbilanz ist es, wenn die Kühe nur Heu und Gras fressen. Schweizer Kühe schneiden hier im globalen Vergleich relativ gut ab. Für ein Kilo Schweizer Rindfleisch werden «nur» 6800 Liter benötigt. Zum Vergleich: Sojabohnen brauchen 8,5-mal weniger Wasser pro Kilo. Mais und Kartoffeln sogar 17-mal weniger. 

Pouletfleisch

Wussten Sie, dass Hühnerfleisch besser für das Klima ist als Lamm- und Rindfleisch?

Kühe und Schafe sind Wiederkäuer. Beide haben einen mehrteiligen Wiederkäuermagen, der ihnen erlaubt, Gras und anderes Futter optimal zur verwerten. Bei der Verdauung wird allerdings das äusserst klimaschädliche Methan freigesetzt. Im Vergleich zum Klimagas CO2 hat Methan eine rund 25-mal stärkere Klimawirkung. So ist die Klimabelastung für jeweils 100 Gramm beim Rindfleisch 1,3 Kilogramm CO2 und beim Poulet 0,4 Kilogramm CO2.

Butter

Wussten Sie, dass Rapsöl rund 22-mal klimafreundlicher ist als Butter?

Für die Produktion eines Kilogramms Butter braucht es rund 22 Liter Milch. Die Kühe produzieren als Wiederkäuer das äusserst klimaschädliche Methan. Im Vergleich zu CO2 hat Methan eine rund 25-mal stärkere Klimawirkung. Bei der Produktion von Rapsöl fallen keine Methangase an, sondern nur die Emissionen für den Anbau und die Pressung. Die resultierenden CO2-Emissionen sind im Vergleich zum Butter rund 22-mal geringer.

Schokolade

Wussten Sie, dass dunkle Schokolade klimafreundlicher ist als Milchschokolade?

Im Gegensatz zu Milchschokolade enthält dunkle Schokolade weniger oder keine Milch. Kakaobutter und Kakaomasse sind relativ unbedenklich, Milch dagegen verursacht eine relativ grosse Klimabelastung. Dunkle Schokolade ist deshalb 40 Prozent klimafreundlicher als Milchschokolade.

Früchte

Wussten Sie, dass man im Winter besser zu einer Banane oder Orange greift als zu Erdbeeren?

Hier macht der Transport den grossen Unterschied. Eingeflogene Produkte belasten das Klima besonders stark, da beim Transport sehr viel schädliche Treibhausgase freigesetzt werden. Die Bananen werden mit dem Schiff befördert, die Orangen kommen mit dem Lastwagen und die Erdbeeren werden im Winter eingeflogen. Ein Kilogramm Bananen, das mit dem Schiff transportiert wird, verursacht rund 0,4 Kilogramm CO2. Auch die Orangen aus Spanien, welche mit dem Lastwagen transportiert werden, verursachen rund 0,4 Kilogramm CO2. Deutlich höher ist die Belastung bei den eingeflogenen Erdbeeren. Hier werden rund 3 Kilogramm CO2 verursacht, was fast 8-mal so viel ist.

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