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Umweltbericht: Frei- und Erholungsraum

Der Zürcher Bevölkerung stand 2018 rechnerisch etwas weniger öffentlicher Freiraum zur Verfügung als noch 2016. Dies nicht aufgrund von Flächenverlust, sondern weil mehr Menschen dieselben freien Flächen nutzen. Um die Freiräume trotz Bevölkerungswachstum langfristig zu sichern und neue zu schaffen, werden sie auf allen Planungsebenen berücksichtigt und regelmässig überprüft.

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Freiflächen haben vielfältigen Ansprüchen zu genügen: Sie dienen der Erholung und beeinflussen damit die Gesundheit der Bevölkerung. Gleichzeitig bieten sie Lebensraum für Pflanzen und Tiere und sind wesentlich für ein gutes Stadtklima. Die Erreichbarkeit der Frei- und Erholungsflächen ist für Wohnbevölkerung und Beschäftigte in der Stadt Zürich sehr unterschiedlich. Etwa 60 % der Bevölkerung kann Freiräume von hoher Qualität leicht erreichen, sie gelten als gut versorgt. Mindestens genügend versorgt sind sogar rund 80 %. Auf die übrigen 20 % der Bevölkerung trifft dies nicht zu. Insbesondere in den dichten Innenstadtgebieten, am mittleren Zürichberghang, in Altstetten sowie in Teilen von Zürich Nord existieren Bereiche mit ungenügender oder schlechter Versorgung. 

Freiraumversorgung der Stadtbevölkerung in Prozent

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