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Umweltbericht: Luft

Hohe Belastung entlang der Verkehrsachsen

Im internationalen Vergleich steht die Stadt Zürich bezüglich der Luftqualität sehr gut da. Die Luftbelastung ist jedoch insbesondere an stark verkehrsexponierten Lagen noch deutlich zu hoch. Zürich setzt schwerpunktmässig beim motorisierten Verkehr, bei den Feuerungen und Baustellen an, um die Bevölkerung vor übermässiger Luftbelastung zu schützen.

Die Luftqualität hat sich in den letzten Jahrzehnten bezüglich aller Luftschadstoffe deutlich verbessert. So stellen Kohlenmonoxid (CO), Schwefeldioxid (SO2) und Staubniederschlag heute kein Problem mehr dar. Sämtliche Grenzwerte werden eingehalten. Ebenfalls eingehalten werden die Grenzwerte der Schwermetallgehalte im Feinstaub PM10. Probleme bereiten weiterhin Luftverunreinigungen durch Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub (PM10 und PM2.5) und Ozon (O3). Entlang städtischer Verkehrsachsen liegt die chronische Belastung durch Stickstoffdioxid weiterhin, teilweise massiv, über dem Grenzwert. Der Jahresgrenzwert von Feinstaub PM10 wird noch punktuell, derjenige von Feinstaub PM2.5 in zentralen Lagen systematisch überschritten. Öfters kommt es noch zu Überschreitungen der Kurzzeitgrenzwerte von Stickstoffdioxid und Feinstaub PM10. Die Grenzwerte für Ozon werden praktisch auf dem gesamten Stadtgebiet überschritten.

Stickstoffdioxid-Immissionen in der Stadt Zürich in µg / m3 (Jahresmittelwert)

Aktuelle Entwicklung der Luftschadstoffbelastung in der Stadt Zürich

Interaktive Karten für die zeitliche Entwicklung der Luftschadstoffe NO2, PM10 und O3 auf dem Stadtgebiet.

Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung bis 2025 flächendeckend vor zu hoher Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung zu schützen. Die Immissionsgrenzwerte sollen also auch in der Nähe von stark befahrenen Strassen jederzeit eingehalten werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Schadstoffausstoss markant gesenkt werden.

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