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Bauhof Oerlikon

Die Überbauung Zum Bauhof wurde 1962 - 1967 von Werner Gantenbein erbaut. Zurzeit werden die Plattengeschosse und das Gartengeschoss renoviert.

1954 setzte der Stadtrat das Ziel, zur Entlastung des Zürcher Stadtkerns eine Sekundär-City in Oerlikon zu schaffen. Der Oerlikoner Dorfkern wurde aufgezont, und aus einem 1968 durchgeführten Wettbewerb ging der Gebäudekomplex Bauhof hervor. Unweit von Bahnhof und Neumarkt gelegen, bildet der eindrückliche Komplex einen städtebaulichen Orientierungspunkt.

Die radikale Abkehr von der geschlossenen Blockrandbebauung entsprach einem neuen Verständnis von Städtebau. Über dem Sockelbau, dessen Ladenstrasse im Obergeschoss 1981 aufgehoben wurde, erheben sich ein vertikal gegliedertes Bürohochhaus und ein horizontal betontes Scheiben-Wohnhochhaus mit Drei- bis Vierzimmerwohnungen und Maisonettes. Im vorkragenden dritten Obergeschoss befinden sich Kleinwohnungen. Beide Hochhäuser sind vom Sockelbau abgehoben und stehen auf Pfeilerscheiben aus Beton.

Zentrumsüberbauungen wie der Bauhof entstanden in den 1960er-Jahren als neue Bauaufgabe in den Aussenvierteln der Städte und funktionieren als gemeinschaftliche Begegnungsorte.  

  • Bauherrschaft: Anlagestiftung Turidomus, Zürich
  • Architekt: Pool Architekten, Zürich
  • Generalplaner: WSS Architekten AG, Zürich
  • Landschaftsarchitekt: Berchold.Lenzin Landschaftsarchitekten, Zürich
  • Ausführung: 2015

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