Entwicklungskonzept

Luftbild von Zürich-Affoltern 2012 (Desair AG)
Zürich-Affoltern 2012 (Bild: Desair AG)

Die Entwicklung in Zürich-Affoltern orientiert sich weitgehend an den Grundsätzen für Städtebau und öffentlichen Raum, festgehalten im Faltblatt zur Quartierentwicklung (2004).

Herausforderungen

Der bauliche Boom seit 2000 hat zusätzliche EinwohnerInnen nach Zürich-Affoltern gelockt, die sich vor allem in den Neubaugebieten niedergelassen haben. Als besondere Herausforderung gilt es, die frisch zugezogenen EinwohnerInnen im Quartier zu integrieren.

Mit dem Bevölkerungswachstum ist auch die bauliche Infrastruktur auszubauen mit Primarschule, öffentlichem Verkehr und Versorgung. 

Entwicklungsziele

Angesichts der baulichen Entwicklungsdynamik durch private EigentümerInnen und Baugenossenschaften hat das Amt für Städtebau im Jahr 2004 im Dialog mit Fachleuten Vorstellungen für die Zukunft skizziert. Das Ergebnis ist in Form der Schwerpunkte für die Quartierentwicklung im Faltblatt «Städtebau und öffentlicher Raum Zürich-Affoltern» festgehalten.

  • Qualitätsvolle Weiterentwicklung der bestehenden Bebauung und der Neubaugebiete
  • Erhalten und Stärken des grossen zusammenhängenden Freiraums zwischen Katzenseen und Seebach als offener städtischer Erholungsraum
  • Erstellen einer «Fitness-Meile» zwischen Oerlikon und Affoltern für VelofahrerInnen, SpaziergängerInnen, InlineskaterInnen.
  • Aufwerten der Wehntalerstrasse durch gut aufeinander abgestimmte Räume, Wahrnehmung als Boulevard
  • Attraktive Gestaltung des Zentrums und des Querraumes von ETH Hönggerberg bis Unteraffoltern
  • Vernetzen der Siedlungen untereinander, räumliche und funktionale Eingliederung der Schulanlagen

Visionen

Die Wehntalerstrasse hat ihr Gesicht gewandelt. Mehrere Fussgängerüberquerungen unterbrechen den Verkehrsstrom. Unter einem üppigen Blätterdach, umgeben von einer sorgfältigen Strassengestaltung, schönen Möblierungselementen und einer ausgewogenen Beleuchtung lädt sie am Tag und am Abend zum Flanieren ein.

Die Bahnlinie dagegen gibt sich sportlicher. Auf den Wegen links und rechts des Trassees joggt, skatet und radelt die Bevölkerung um die Wette.
Grösster Anziehungspunkt ist die neue Adresse Affolterns, die «Nordküste». Der grosszügige zusammenhängende und gut gestaltete Erholungsraum zieht Menschen aus der ganzen Stadt an. Attraktive Bauten bilden den neuen Stadtrand Richtung Unteraffoltern.

Quer zu diesen drei längs verlaufenden Elementen spannt sich zwischen ETH Hönggerberg und «Nordküste» das Zentrumsgebiet auf. Neue Läden und öffentliche Einrichtungen entstehen und werden von der wachsenden Quartierbevölkerung rege genutzt.

Entlang der «Nordküste» entstehen an unverwechselbarer Lage im Ruggächer und Wolfswinkel neue familienfreundliche Siedlungen. Die Siedlungen und Schulhäuser sind optimal vernetzt durch attraktiv gestaltete Aussenräume.