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Workshop 1 vom 30. September 2017: Zukunftsbilder für das Zentrum entwerfen

Im ersten Workshop der Zentrumsentwicklung Affoltern wurden Anforderungen und Ziele für das Zentrum formuliert. Gemeinsam mit Vertretern der Stadt diskutierten Bevölkerung und Interessierte engagiert und offen über ihre Ideen und Vorstellungen.

In der Gruppe diskutierte Ideen werden dem Plenum präsentiert.

Am 30. September fand im Kronenhofsaal der erste Workshop für die Zentrumsentwicklung Affoltern statt. Damit hat der eigentliche Mitwirkungsprozess gestartet. Rund 60 Affoltemerinnen udn Affoltemer sind der Einladung des Amts für Städtebau gefolgt. 

Stadtrat André Odermatt begrüsste die Anwesenden aus Quartier und Verwaltung und betonte die Wichtigkeit von Zentren für die Stadt Zürich. Ein Zentrum ist immer auch ein Teil der Quartieridentität, führte er aus, das sei insbesondere in einer wachsenden Stadt wie Zürich von grosser Bedeutung. Nun wolle man, gemeinsam mit der Bevölkerung, auch dem Zentrum Affoltern diese identitätsstiftende Funktion verleihen. 

Im Anschluss stellten Michael Emmenegger, welcher zusammen mit der Stadt den Prozess entwickelte, und Projektleiter Simon Diggelmann den Ablauf und die einzelnen Themen des Tages vor. Zur Einführung wurden die Teilnehmenden gebeten, in Arbeitsgruppen Perlen und Schätze sowie auch Schwächen des Zentrums zu diskutieren. Im anschliessenden Plenum wurden als Stärken insbesondere das Zehntenhaus und die Sport- und Freiflächen gegenüber der Gleise genannt. Kritisiert wurden hauptsächlich die Belastung durch den Verkehr sowie das Fehlen von attraktiven Fussgängerverbindungen und einem eigentlichen Dorfplatz. 

Im Anschluss an das offerierte Mittagessen und einem fachlichen Input mit Referenzbildern zu unterschiedlichen Themen, wechselte der Fokus vom jetzigen Zustand auf die mögliche Zukunft des Zentrums. Die Teilnehmenden sollten losgelöst von der heutigen Situation eine Vision für das Zentrum entwerfen. Aus diesen Visionen galt es dann im letzten Schritt, konkrete Anforderungen und Ziele für die Zentrumsentwicklung zu formulieren. Auf Basis der genannten Anforderungen und Zielen werden als Grundlage für den zweiten Workshop nun Zukunftsbilder formuliert. Die Resultate werden nach erfolgter Auswertung als Bericht hier auf der Webseite publiziert.

Den ganzen Tag über wurde dank dem Engagement und der Offenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer konzentriert und konstruktiv geplant und diskutiert. Dass auch kritisiert wurde, war durchaus gewünschter Teil des Prozesses. 

Die Vorschläge und Voten der einzelnen Gruppen werden nun in einem Protokoll festgehalten und an dieser Stelle veröffentlicht. Protokoll und Bericht dienen als Grundlagen für den zweiten Workshop vom 9. Dezember, an welchem gemeinsam Leitideen für die Planung entwickelt werden sollen. Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann dies unter folgendem Link tun. Eine Teilnahme am ersten Workshop ist dafür keine zwingende Voraussetzung.

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