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Areal Guggach III

Das Areal Guggach III an der Kreuzung Hofwiesen-/Wehntalerstrasse ist eine Landreserve der Stadt Zürich und bietet grosses Potenzial für die innere Verdichtung und Stadtentwicklung. Die Stadt Zürich will das Areal gemeinsam mit der Stiftung für bezahlbare und ökologische Wohnungen – Einfach Wohnen (SEW) entwickeln. Der Projektwettbewerb ist gestartet. Ende Juni 2018 wird das Ergebnis der Öffentlichkeit präsentiert.

Luftbild Perimeter Guggach III

Die Wettbewerbsausschreibung richtete sich an Fachleute aus den Bereichen Architektur, Landschaftsarchitektur, Statik und Gebäudetechnik. Auf dem Areal sollen nicht nur 100 – 120 gemeinnützige Wohnungen, Gewerbeflächen und ein Kindergarten entstehen, geplant sind ebenso eine Schule mit Doppelturnhalle und ein Quartierpark. Diese Nutzungskombination leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Quartiers.

Mit dem Neubauprojekt auf dem Areal Guggach wird drei wichtigen Anliegen der Stadt Zürich gleichzeitig Folge geleistet:

  • Schaffung von preisgünstigem Wohnraum
  • Bereitstellung der erforderlichen Quartierversorgung und (Schul-)Infrastruktur
  • Gestaltung und Ausbau des Freiraumangebots.

Wohnen und Gewerbe – gemeinnütziger Wohnraum SEW

Auf dem Guggach-Areal plant die 2013 gegründete öffentlich-rechtliche Stiftung für bezahlbare und ökologische Wohnungen – Einfach Wohnen (SEW) eine Siedlung mit 100 bis 120 gemeinnützigen Wohnungen. Angesichts einer grossen Zahl von geplanten oder bestehenden familienorientierten Siedlungen in der Umgebung soll die Wohnsiedlung Guggach III einen Schwerpunkt für das Wohnen in der Vor- und Nachfamilienphase setzen resp .generationenübergreifendes Wohnen ermöglichen. Neben Familienwohnungen bietet sie deshalb eine grössere Zahl von Kleinwohnungen und zusätzlich Studios, zumietbare Zimmer und Grosswohnungen für Wohngruppen an. Im Einklang mit dem Ziel der Stiftung Einfach Wohnen, die Ressource Wohnraum effizient zu nutzen, soll für die grosse Zahl von Kleinhaushalten in der Stadt ein attraktives Wohnangebot mit begrenztem Flächenverbrauch geschaffen werden. Die Gebäudestruktur soll eine hohe Flexibilität aufweisen und so langfristig vielfältige Nutzungen und eine bunte Durchmischung ermöglichen.

Neben dem Wohnangebot leisten öffentliche und kommerzielle Flächen einen Beitrag für die Belebung des Quartiers an diesem städtebaulich wichtigen Ort. Im Programm für den Projektwettbewerb sind daher auch Wünsche aus dem Quartier berücksichtigt worden: ein Lebensmittelgeschäft, Ateliers und gewerbliche Nutzungen statt Wohnen im Erdgeschoss sowie ein Gemeinschaftraum.

Die Stadt Zürich überlässt der SEW das rund 8000 Quadratmeter grosse Land für im Baurecht. Nach Abschluss des Projektwettbewerbs wird ein Vorprojekt für die Siedlung erarbeitet.

Schule

Mit der Schulanlage auf dem Areal Guggach ergibt sich eine weitere Gelegenheit, ein modernes und zukunftsgerichtetes Schulhaus zu erstellen, das den aktuellen pädagogischen Anforderungen entspricht und eine Flexibilität im Grundriss aufweist, die auch Anpassungen an künftige Anforderungen ermöglicht. Im Hinblick auf den flächendeckenden Ausbau von Tagesschulen in der Stadt Zürich soll die Schule Guggach so gebaut werden, dass sie dank flexibler Raumnutzung für Unterricht und Betreuung die Anforderungen an eine Tagesschule optimal erfüllt. Die Schule soll Raum für 12 Primarklassen sowie Aussenanlagen und eine Doppelsporthalle bieten.

Quartierpark

Der neue Quartierpark soll 5 000 m2 gross werden. Im Wettbewerbsprogramm wurde dafür ein entsprechendes Anforderungsprofil erstellt. So soll der Park das ganze Jahr Erholungsraum für das Quartier bieten sowie Lebensraum für Fauna und Flora. Er soll verschiedene Nutzungen ermöglichen, von aktivem Spiel bis zu Orten an denen man Ruhe und Besinnung findet. Er soll so angelegt werden, dass er sich gut an die Quartierschule, die Wohnbauten und die Wegverbindungen anfügt. Die Parkfläche soll möglichst unversiegelt und begrünt sein und dabei auch Platz für einen vielfältigen Baumbestand ermöglichen.

Im Anschluss an den Projektwettbewerb wird das Gestaltungskonzept ausgearbeitet und die Ausstattung des Parks festgelegt. Mit einzelnen Vertreterinnen und Vertretern des Quartiers wird diese Ausstattung diskutiert werden, damit sie – im Rahmen der Möglichkeiten – auf die Ansprüche der künftigen Nutzung abgestimmt werden kann.

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