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Entwicklungskonzept

Luftbild Gebiet Bahnhof Altstetten 2012 (Desair AG)
Bahnhof Altstetten 2012 (Bild: Desair AG)

Die Entwicklung im Arbeitsgebiet Altstetten-Juch orientiert sich am Entwicklungskonzept aus dem Jahr 2001. Zusätzlich wurde 2015 eine Broschüre mit dem Titel «Zentrumsgebiet Atstetten - Zwölf Leitsätze für die Zukunft» erstellt.

Herausforderungen

Wichtige Projekte befinden sich ab 2015 direkt beim Bahnhof Altstetten. Die Gleisanlagen der SBB sollen ausgebaut werden. Zudem ist geplant, die bestehenden Personenunterführungen zu erweitern oder durch den Bau einer dritten zu entlasten, um die Erreichbarkeit des Arbeitsgebietes zu verbessern.

Die Chancen, dass das Gebiet im Zuge der gestarteten Projekte einen Imagewandel und eine Attraktivitätssteigerung erfährt, stehen sehr gut und müssen gewahrt bleiben.

Entwicklungsziele

Bei der Entwicklung des Arbeitsgebiets Bahnhof Altstetten-Juch stehen folgende Ziele im Vordergrund:

  • Hohe Freiraumqualität
  • Gute Vernetzungs- und Erschliessungsfunktionen
  • Das Entwicklungskonzept wird in Abstimmung mit verschiedenen Bauvorhaben im Gebiet Schritt für Schritt umgesetzt.

Visionen

  1. Städtebauliche Verdichtung
    Durch die Zonierung werden städtebaulich kräftige und grossmassstäbliche Bauvolumina entste-hen. Auch Hochhäuser sind möglich.
  2. Querräume und Vernetzung mit angrenzenden Quartieren
    Jeder Querraum weist eine eigene gestalterische und funktionale Identität auf. Bei Neu- und Um-bauten ist die Orientierung der Gebäudeeingänge auf diese Querräume anzustreben.
  3. Freiräume und innere Freiraumachsen
    Zusammenhängende, öffentlich zugängliche Freiräume, schnelle und sichere Fuss- und Velover-bindungen sind gefordert. Die öffentlich zugänglichen Freiräume zwischen den Gebäuden laufen von Fassade zu Fassade, und es gibt keine Vorgärten oder private Freiräume.
  4. Erschliessung und Mobilitätsmanagement
    Die Anteile des öffentlichen und des Langsamverkehrs sind zu steigern. Der Bahnhof Altstetten wird als Drehscheibe ausgebaut. Die Vulkanstrasse wird zum Verteiler der Personenströme, die Er-schliessung für den MIV wird bewahrt und massvoll gestärkt.
  5. Fassaden als Visitenkarte des Gebiets
    Die Fassaden werden zusammen mit den Gebäudevorbereichen zu einer repräsentativen An-kunftszone aufgewertet. Baumreihen sind als unterstützende Elemente vorzusehen.

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