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Grünwald

Das Bundesgericht hat sich im August 2016 gegen das Projekt «Ringling» in Höngg ausgesprochen. Nun starten die Stadt Zürich und die bisherigen Bauträgerinnen mit Einbezug der Quartierbevölkerung ein neues Projekt. Ziel bleibt die Schaffung von gemeinnützigen Wohnungen und die Verbesserung der Quartierinfrastruktur.

Plan Grünwald

Im August 2016 hat das Bundesgericht den Rekurs gegen die geplante Wohnsiedlung «Ringling» auf dem Rütihof-Areal in Zürich-Höngg gutgeheissen. Damit setzte die letzte gerichtliche Instanz nach rund zehn Jahren der Planung ein vorläufiges Ende. Zu umstritten war das Projekt, das aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangen war.

Nicht umstritten ist hingegen, dass das Quartier einen lebendigen Mittelpunkt, Alterswohnungen und weitere Infrastrukturen braucht. Auch die Notwendigkeit einer optimalen Ausnützung des Areals an sich und insbesondere durch gemeinnütziges Wohnen wird allgemein akzeptiert.

Ein neues Projekt entsteht

Die Stadt hat entschieden, mit den bisherigen Bauträgerinnen weiter zusammenzuarbeiten: der Stiftung Alterswohnungen, der Baugenossenschaften GBMZ (Gemeinnützige Bau- und Mietergenossenschaft Zürich) und der Baugenossenschaft Sonnengarten. Gemeinsam soll für das Areal ein neues Projekt entwickelt werden, dafür wurde am 29. Januar ein Mitwirkungsprozess unter der Leitung des Amts für Städtebau gestartet.

Erfolgreicher Startworkshop

Rund 100 Anwohnende nahmen aktiv teil und konnten erste Rückmeldungen und Empfehlungen für die bauliche und stadträumliche Entwicklung abgeben. Diese werden nun vom beauftragten Planungsteam (Müller Sigrist Architekten, Westpol Landschaftsarchitektur, TEAMVerkehr) weiter bearbeitet und am Vertiefungsworkshop vom 9. April den Anwohnenden präsentiert.

Die nächsten Veranstaltungen

Wir informieren laufend über weitere Veranstaltungen

Interviews mit jungen Bewohnenden des Rütihofs

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