Global Navigation

Freiraum & Mobilität

Das Freiraumkonzept für Leutschenbach setzt die festgelegten Grundsätze und Ziele planerisch um. Der Autoverkehr wird kanalisiert und ein feinmaschiges Fuss- und Velowegnetz verbindet die Haltestellen des öffentlichen Verkehrs mit den Grünräumen und Bauten.

Freiraum

Leutschenpark

Leutschenbach verfügt über hochwertige und eng vernetzte Freiräume. Die bestehenden, prägenden Landschaftselemente wurden mit neuen öffentlichen Parkanlagen und Wegen ergänzt. Als lokale Elemente hat die Stadt den Leutschenbach, den Riedgraben, den Katzenbach und und den Binzmühlebach 2008 umgestaltet. Im Nahbereich von Wohn- und Arbeitsplätzen befinden sich kleine  Aufenthaltsbereiche auf Privatgrund.

Die Parkanlagen Leutschenpark als grünes Herz und Andreaspark als direkte Verbindung zum Bahnhof Oerlikon sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Auch die vom Durchgangsverkehr befreite Leutschenbachstrasse mit einer Allee ist eine Verbindungsachse für den Langsamverkehr. Erhalten bleiben die markanten Alleen in der Hagenholz- und Thurgauerstrasse.

Ökologie & Vernetzung

Katzenbach

In Leutschenbach gibt es heute eine interessante, vielfältige Lebensgemeinschaft von Tieren und Pflanzen. Die Lebensräume entlang den SBB-Linien und der Gewässer sind gut miteinander vernetzt und spielen für die grossräumige Biotopvernetzung eine wichtige Rolle.

Stadt und Private tragen dem Rechnung. Bei der baulichen Entwicklung wird im Sinne der Nachhaltigkeit so wenig Boden wie möglich versiegelt und der ökologische Ausgleich sichergestellt. Wildwachsende Pflanzen und freilebende Tiere müssen auch ausserhalb geschützter Lebensräume natürliche Lebensbedingungen vorfinden.

Verkehr

Tramhaltestelle Fernsehstudio

Durch die neuen Haltestellen der Tramlinien 10, 11 und 12 ist Leutschenbach mit dem öffentlichen Verkehr sehr gut erschlossen. Bei der Inbetriebnahme der Glattalbahn wurde das Busnetz leicht angepasst. Im Jahr 2008 wurde die Buslinie 781 aus der Leutschenbach- in die Hagenholzstrasse verlegt und verkehrt seither via Glattpark- und Hagenholzstrasse zum Bahnhof Oerlikon.

Der Autoverkehr wird auf den drei Hauptachsen Thurgauer-, Hagenholz- und Glattparkstrasse kanalisiert. Letztere entstand im Rahmen der Glattalbahn als Verlängerung der Aubruggstrasse an der Grenze zwischen Zürich und Opfikon.

Gleichzeitig wurde die Leutschenbachstrasse zu einem Boulevard umgestaltet und dient heute hauptsächlich zur Erschliessung der angrenzenden Liegenschaften und als quartierinterne Fuss- und Veloverbindung. Sie bildet als identitätsstiftendes Element zusammen mit dem Leutschenpark das Rückgrat des Quartiers.

Die Nutzungsverdichtung entlang der Hagenholzstrasse und die damit einhergehende Mobilitätsnachfrage führen in der Hagenholzstrasse längerfristig zu einer angebotsorientierten Verkehrssteuerung. Die Grundstückszufahrten werden in vorgegebenen Knoten konzentriert. Auf eine rückwärtige Erschliessung der Bauten wurde zu Gunsten der Fuss- und Veloverkehrsachse Andreasstrasse bzw. des Andreasparks bewusst verzichtet.

Ein feinmaschiges Fuss- und Velowegnetz, an vielen Stellen begleitet durch die freigelegten Bachläufe, verbindet die Haltestellen des öffentlichen Verkehrs mit Grünräumen, Geschäftshäusern, Wohnungen und Schulhaus. Dieses wichtige Wegenetz stellt nicht nur die gebietsinterne Durchlässigkeit sicher, sondern auch die Anbindung an die benachbarten Stadtteile.

Weitere Informationen