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Entwicklungskonzept

Manegg im Stadtmodell
Manegg im Stadtmodell (2017)

Im Jahr 2000 startete die Stadt Zürich zusammen mit den GrundeigentümerInnen eine kooperative Entwicklungsplanung. Unter Mitwirkung von drei Planungsteams und weiteren Fachleuten wurden anhand von Testentwürfen die Möglichkeiten ausgelotet und Grundsätze für die Entwicklung erarbeitet. Ziel ist die qualitätsvolle und nachhaltige Umstrukturierung des ehemaligen Industriegebiets.

Entwicklungsplanung und Umsetzung

Aus der kooperativen Entwicklungsplanung hervorgegangen sind die Grundsätze zur Gebietsentwicklung, der übergeordnete private Gestaltungsplan Manegg sowie der Quartierplan.

Das Gebiet Manegg wurde von der Industriezone mit Zulassung von Handels- und Dienstleistungsnutzungen (IHD) in eine Zentrumszone (Z5) mit Gestaltungsplanpflicht umgezont. Der 2011 in Kraft gesetzte Gestaltungsplan Manegg mit Umweltverträglichkeitsprüfung regelt die wichtigsten Eckwerte zu Ausnutzung, Nutzweisen, Freiraum und Verkehr. Für bestimmte Gebiete und für Wohnnutzungen sind ergänzende Gestaltungspläne erforderlich.

2005 hat die Stadt ein Quartierplanverfahren eingeleitet, welches den Aus- und Neubau der Feinerschliessungsanlagen grundeigentumsrechtlich sichert. Der Quartierplan wurde Anfang 2011 vom Kantonsrat genehmigt.

Grundsätze für die Gebietsentwicklung

Konzeptplan Leitbild Manegg
Konzeptplan Leitbild Manegg

Die Grundsätze für die Gebietsentwicklung werden sowohl von der Stadt Zürich wie auch von den GrundeigentümerInnen anerkannt und mitgetragen und bilden die Basis für die planungsrechtliche Umsetzung sowie darauf folgende Bauprojekte. Stadt und Private setzen sich für eine nachhaltige Entwicklung von hoher städtebaulicher Qualität ein.

  • Nutzung und Bebauung: Hochwertige Dienstleistungsbetriebe werden ergänzt mit Wohnnutzungen sowie Einkaufs- und Freizeitnutzungen und einem Schulhaus. Die Bebauung ist von hoher Dichte und Urbanität, an die Gestaltung werden erhöhte Anforderungen gestellt.
  • Verkehr: Die Manegg ist bereits sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln angebunden. Die neu gestaltete Allmendstrasse stellt die Groberschliessung für das Gebiet dar. An lichtsignalgesteuerten Knoten und über eine Passerelle kann sie gequert werden. Zusätzlich ermöglicht die Schaffung von gut vernetzten Fuss- und Velowegen einen sicheren Langsamverkehr.
  • Freiraum: Zwei Freiraumachsen verbinden die beiden Landschaftsräume – Sihlufer und Böschung Entlisberg – in Ost-West-Richtung. Diese Vernetzung strukturiert die Bebauung und stärkt die ökologischen Qualitäten der Manegg.
  • Energie: Das Ziel einer nachhaltigen Gebietsentwicklung wird durch eine umweltschonende Energieversorgung und der Nutzung von erneuerbaren Energien verfolgt. Greencity ist ein zertifiziertes 2000-Watt-Areal. 

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