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Baukultur & Siedlungsentwicklung

Luftbild Manegg, 2002 (Bild Desair AG)
Luftbild Manegg, 2002 (Bild Desair AG)

Lange Zeit war die Manegg industriell geprägt. Das Gebäude der ehemaligen Spinnerei erinnert an diese Vergangenheit.

Wie beinahe überall in und um Zürich sind die ehemaligen Industriegebiete bedingt durch den Strukturwandel im Umbruch. Das Gebiet der Manegg war lange Zeit von landwirtschaftlicher Produktion geprägt und  kaum bebaut, bis sich mit der Baumwollspinnerei 1857 eine erste industrielle Produktionsstätte in der Sihlaue niederliess.

Historisches Bild der ehemaligen Spinnerei
Historisches Bild der ehemaligen Spinnerei

Um 1905 wurde die Spinnerei verkauft und die «Papierfabrik an der Sihl» produzierte während rund 100 Jahren an dieser Stelle. Die Produktion wurde kontinuierlich erweitert, in den 1970er-Jahren arbeiteten rund 500 Menschen in der Fabrik bis diese im Jahr 2000 den Betrieb einstellte. Die Gebäude der Sihl-Papierfabrik, die Holländerhalle sowie der Wasserturm entstanden zum grössten Teil in den 1960er-Jahren.

Spinnerei (2017)
Spinnerei (2017)

Seit 2007 steht das Gebäude der alten Spinnerei unter Denkmalschutz. Es gilt als das grösste Industriegebäude Zürichs aus dem 19. Jahrhundert. Das Gebäude wird erhalten, saniert und im Inneren komplett neu ausgebaut. Durch die markante Fassade und seine exponierte Lage ist es ein wichtiger Ankerpunkt der Arealentwicklung.  

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