Bahnhof Hardbrücke

Die Stadt möchte den Bahnhof Hardbrücke längerfristig aufwerten und ihn den künftigen Bedürfnissen anpassen. Aus einem Studienauftrag ging das Projekt «Change» von Gigon Guyer, dem Architekturteam des benachbarten Prime Tower hervor. Das Projekt wurde bis auf Weiteres sistiert.

Mit der vierten Teilergänzung der S-Bahn bis im Jahr 2018 wird der Bahnhof Hardbrücke seine maximale Beförderungskapazität erreichen, was rund 55 000 bis 60 000 Personen pro Tag entspricht.

Der ZVV geht ausserdem davon aus, dass sich langfristig die Nachfrage auf dem Zürcher S-Bahn-Netz im Vergleich zu 2007 verdoppeln wird. Das heisst, dass die Leistungsfähigkeit der S-Bahn im Raum Zürich trotz dem Mehrangebot durch die vierte Teilergänzung kurz nach deren Inbetriebnahme 2018 wieder erschöpft sein wird.

Die S-Bahn muss also langfristig weiterentwickelt und die Kapazitäten erhöht werden. Der ZVV hat aus diesem Grund die Studie «S-Bahn 2. Generation» in Auftrag gegeben. Eine wesentliche Folge aus der Studie ist, dass die Leistung der S-Bahn Zürich auf 32 Züge pro Stunde und Richtung mit einer Zugfolgezeit von zwei Minuten gesteigert werden muss.

Für den Bahnhof Hardbrücke heisst dies: Nur mit einer Neukonzeption der Gleis- und Perronanlagen können beim Bahnhof Hardbrücke alle 32 Züge pro Stunde und Richtung halten. Aufgrund dieser neuen Vorgaben ist die Weiterbearbeitung des Projekts «Change» für einen Ausbau des Bahnhofs Hardbrücke bis auf weiteres sistiert.

Seit Sommer 2011 laufen die Gespräche zwischen Kanton, SBB, Bundesamt für Verkehr und Stadt Zürich, um gemeinsam eine Lösung für den Bahnhof Hardbrücke zu erarbeiten.