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Rosengartentram & Rosengartentunnel

Im Gesamtprojekt Rosengartentram & Rosengartentunnel werden alle Verkehrsträger optimal aufeinander abgestimmt. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs stärkt die Gesamtkapazität der Rosengartenachse und entlastet gleichzeitig den wichtigen Tram-Knoten Hauptbahnhof. Die ganzheitliche Lösung von Stadt und Kanton Zürich ermöglicht zudem eine merkliche Verbesserung der Lebensqualität in den angrenzenden Quartieren.

Modell Tunnelportal Rosengarten
Modell Tunnelportal Rosengarten

Seit Jahrzehnten durchschneidet die stark belastete Rosengartenstrasse das Quartier Wipkingen und verunmöglicht jede städtebauliche und stadträumliche Entwicklung. Ferner sind die Buslinien zwischen Albisriederplatz und Bucheggplatz in den Spitzenstunden regelmässig überlastet und werden oft durch zähflüssigen Verkehr behindert.

Nun haben Stadt und Kanton gemeinsam eine verkehrlich Gesamtlösung erarbeitet. In einem intensiven, interdisziplinären Prozess wurden fünf Infrastruktur-Varianten vertieft und bewertet. Beste Gesamtlösung mit dem höchsten Nutzen ist sowohl für die Stadt als auch den Kanton die Variante mit einem Tunnel zwischen Hardbrücke und Milchbuck, mit je einem Zwischenanschluss am Wipkinger- und am Bucheggplatz.

Mit dem Projekt Rosengartentram & Rosengartentunnel können die Entwicklungsgebiete in der Stadt Zürich und im Glatt- und Limmattal mit allen Verkehrsträgern optimal erschlossen werden, wovon insbesondere Zürich-West durch attraktivere Verbindungen profitiert. Ferner erhält das jahrzehntelang übermässig belastete Quartier Rosengarten durch die Abklassierung der Rosengarten- und der Bucheggstrasse zu Quartierstrassen markant mehr Lebensqualität und die Chance, sich zu entwickeln. Das Projekt entspricht auch den Zielen des Programms «Stadtverkehr 2025», da der zukünftige Mehrverkehr mit dem öffentlichen Verkehr abgewickelt wird.

Im Februar 2017 hat der Regierungsrat des Kantons Zürich dem Kantonsrat ein Spezialgesetz für das Gesamtvorhaben Rosengartentram und Rosengartentunnel überwiesen. Gleichzeitig beantragt er beim Kantonsrat einen Rahmenkredit von gut einer Milliarde Franken für die weiteren Planungen und die Umsetzung. Das Gesetz definiert die Bestandteile des Projekts und überträgt die Kompetenz für seine Planung und Ausführung von der Stadt Zürich auf den Kanton.

Ab in Kraft treten des Gesetzes kann im besten Fall im Jahr 2024 mit dem Bau begonnen werden.

Werkstattbericht Testplanung

Räumlich-funktionales Zielbild Achse Rosengarten-/Bucheggstrasse

Mittels einer Testplanung wurden im Zusammenhang mit dem Projekt «Rosengartentram & Rosengartentunnel» die Themen Bauen und Nutzung unter der Federführung des Amts für Städtebau in einer Studie behandelt.

Die Studie dient als Grundlage und hat keine Rechtswirkung.

Die Erkenntnisse flossen in den Synthesebericht «Von der Verkehrsschneise zur Lebensader» ein.

Synthesebericht

Von der Verkehrsschneise zur Lebensader

 In einem Synthesebericht wurden vom Amt für Städtebau, der Stadtentwicklung Zürich und den Sozialen Diensten die Erkenntnisse aus dem Werkstattbericht und einer Sozialräumlichen Studie des INURA Zürich Institut (im Auftrag der Stadtentwicklung Zürich) weiterentwickelt und Leitvorstellungen und Potenziale formuliert.

Die enthaltenen Aussagen sind ohne Rechtswirkung.

Im kantonalen Bericht Vertiefungsarbeiten zur Gesamtstudie vom 12. September 2013 sind in Kapitel 8, «Potenziale und Herausforderungen der Gebietsentwicklung», die wesentlichen Erkenntnisse enthalten.

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