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Bauen für Netto-Null

stadt-zuerich.ch/bauen-netto-null

Das globale Ziel «Netto-Null» besteht darin, dass alle Emissionen von Klimagasen auf null reduziert oder kompensiert werden. Die Stadtverwaltung soll dieses Ziel bis 2035 erreichen. Das Amt für Hochbauten leistet dazu einen wichtigen Beitrag.

Auf dem Schütze-Areal werden Netto Null-Ansätze wie Suffizienz und die Weiternutzung bestehender Bausubstanz mit der Schaffung neuer Aufenthaltsorte für Menschen, Flora und Fauna gelungen kombiniert. (Bild: Rasmus Norlander, Zürich)
Auf dem Schütze-Areal werden Netto Null-Ansätze wie Suffizienz und die Weiternutzung bestehender Bausubstanz mit der Schaffung neuer Aufenthaltsorte für Menschen, Flora und Fauna gelungen kombiniert. (Bild: Rasmus Norlander, Zürich)
Beim Garderoben- und Clubgebäude Hönggerberg leisten die erneuerbare Wärmeversorgung (Wärmepumpe, Schmutzwasser und Aussenluft), ein hoher Holzanteil und eine Photovoltaik-Anlage einen Beitrag zur Zielsetzung Netto Null. (Bild: Beat Bühler, Zürich)
Beim Garderoben- und Clubgebäude Hönggerberg leisten die erneuerbare Wärmeversorgung (Wärmepumpe, Schmutzwasser und Aussenluft), ein hoher Holzanteil und eine Photovoltaik-Anlage einen Beitrag zur Zielsetzung Netto Null. (Bild: Beat Bühler, Zürich)
Mit einer Instandsetzung denkmalgeschützter Bauten kann der Heizwärmebedarf deutlich gesenkt werden. Durch die geringe Eingriffstiefe werden zudem nur wenig indirekte Treibhausgasemissionen für Baumaterialien freigesetzt. (Bild: Roger Frei, Zürich)
Mit einer Instandsetzung denkmalgeschützter Bauten kann der Heizwärmebedarf deutlich gesenkt werden. Durch die geringe Eingriffstiefe werden zudem nur wenig indirekte Treibhausgasemissionen für Baumaterialien freigesetzt. (Bild: Roger Frei, Zürich)
Beim Amtshaus Helvetiaplatz wurden die Fassaden ertüchtigt und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installiert, ohne den Ausdruck im Stil des «Béton brut» zu beeinträchtigen. (Bild: Georg Aerni, Zürich)
Beim Amtshaus Helvetiaplatz wurden die Fassaden ertüchtigt und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installiert, ohne den Ausdruck im Stil des «Béton brut» zu beeinträchtigen. (Bild: Georg Aerni, Zürich)

Vor zehn Jahren hat die Stadt Zürich die 2000-Watt-Gesellschaft in der Gemeindeordnung verankert. Seither wurde viel unternommen und erreicht, auch beim städtischen Hochbau, der für Bevölkerung und Baubranche eine Vorbildfunktion einnimmt. Heute braucht es aber noch ehrgeizigere Ziele. Deshalb hat der Stadtrat Netto-Null als neue Strategie beschlossen.

Das Amt für Hochbauten schaltet einen Gang höher, denn für das Erreichen des Ziels «Netto-Null» spielen Gebäude – neben Mobilität, Entsorgung und Industrie-/Gewerbeprozessen – eine wichtige Rolle. Beim Betreiben fallen grosse Mengen an CO₂ an, v.a. für Heizung, Geräte und Beleuchtung, ausser wenn konsequent nicht-fossile Energieträger eingesetzt und der Verbrauch optimiert wird: Man spricht von direkten Emissionen. Indirekte Emissionen werden bei der Produktion von Baumaterialien freigesetzt (Stichwort: graue Energie). Es braucht also mehr Effizienz beim Betrieb, eine Umstellung auf eine fossilfreie Energie- und Wärmeversorgung und ein Massnahmenpaket zur Senkung der grauen Emissionen (Suffizienz, Verlängerung der Nutzungsdauer, Reduktion der Materialmenge, Materialqualität). Um das zu ermöglichen, kann das Amt für Hochbauten auf in Pionierprojekten und Grundlagenstudien gesammelte Erfahrungen und Kompetenzen zurückgreifen.

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